Eine Delegation mexikanischer Abgeordneter unter der Leitung der Vorstandsvorsitzenden Kenia López Rabadán stattete Tokio einen offiziellen Besuch ab. Zentrales Ziel war die Förderung der Geschlechterparität im Gesetzgebungsbereich.
López Rabadán lieferte die japanische Übersetzung der Initiative, die sie 2018 als Senatorin vorstellte. Es wird vorgeschlagen, dass die Hälfte der öffentlichen Repräsentationsräume mit Frauen besetzt sein sollten. Derzeit beträgt der Frauenanteil im japanischen Repräsentantenhaus lediglich 18 %.
Treffen mit japanischen Gesetzgebern
Die Delegation traf sich mit Eisuke Mori, dem Präsidenten des Repräsentantenhauses, und Masakazu Sekiguchi, dem Präsidenten des House of Councilors. Die Delegation besteht aus den Stellvertretern Diana Gutiérrez Valtierra, Julia Jiménez Angulo, Greycy Durán Alarcón und Nadia Navarro Acevedo sowie dem Stellvertreter Marco de la Mora Torreblanca. Sie vertreten die Fraktionen PAN, PT, PRI und Grüne Partei, begleitet von der mexikanischen Botschaft in Japan.
Während des Dialogs betonte López Rabadán die Bedeutung der Stärkung des institutionellen Austauschs zwischen beiden Kammern. Er wies darauf hin, dass diese Art von Treffen die historischen, wirtschaftlichen, kulturellen und kooperativen Beziehungen widerspiegele, die beide Länder verbinden. Der Gesetzesaustausch ermögliche es, Vertrauen aufzubauen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen zu eröffnen, sagte er.
Kontext der bilateralen Zusammenarbeit
Japan gehört zu den fünf Ländern mit den höchsten ausländischen Direktinvestitionen. Im ersten Quartal 2026 belegte Japan nach offiziellen Angaben des Wirtschaftsministeriums den vierten Platz als Quelle ausländischer Direktinvestitionen nach Mexiko. Darüber hinaus ist es eines der Hauptziele für mexikanische Agrar- und Lebensmittelexporte und ein strategischer Partner im Produktions-, Technologie-, Industrie- und Bildungssektor.




