Was für eine Art, den Mund zu halten!
Mexiko machte keinen Urlaub in China. Die Tauchdelegation traf ein, nahm an Wettkämpfen teil und stand erhobenen Hauptes auf dem Podium. Zuerst haben uns Osmar Olvera und Juan Celaya Geld gegeben, das wir noch immer in unserer Brust spüren. Aber damit war die Geschichte noch nicht zu Ende.
Das Mixed-Team – Olvera, Randal Willars, Alejandra Estudillo und Aranza Vázquez – wiederholte das Kunststück im 3- und 10-Meter-Mixed-Team-Event. Sechs Übungen, vier Einzel- und zwei Synchronübungen, ergaben insgesamt 422,50 Punkte. Genug, um eine weitere Silbermedaille zu gewinnen. China holte sich erwartungsgemäß das Gold. Australien gab sich mit Bronze zufrieden.
„Mit der Führung von Olvera, der Erfahrung von Willars, dem Talent von Estudillo und dem Mut von Vázquez führte das mexikanische Team sechs Übungen durch, die ihm ein Endergebnis von 422,50 Einheiten bescherten.“
Und die Party hörte hier nicht auf. Kevin Berlin und Randal Willars kämpften auf der synchronisierten 10-Meter-Plattform jeden Sprung, als wäre es ihr letzter. Sie lagen einen Punkt hinter der Ukraine: 403,02 gegenüber 404,28. Gold wiederum für China mit 448,68.
Das ist kein Zufall
Diese Ergebnisse sind kein Glück. Sie sind Arbeit, Disziplin und Belastbarkeit. Mexiko zeigt, dass es nicht nur konkurrenzfähig ist, sondern sich auch als Protagonist im internationalen Wassersport etabliert. Und das Beste: Die Fans vor Ort respektieren und erkennen sie an. Das, Freunde, ist unbezahlbar.
Die Lektion? Wenn Talent auf Vorbereitung trifft, ist der Platz auf dem Podium nur eine Frage der Zeit.




