Die Warnung aus der Karibik
In Mérida veröffentlichten Experten während des Internationalen Hurrikan-Seminars eine Information, die Aufsehen erregte. Basierend auf historischen Aufzeichnungen könnten in der Hurrikansaison im nächsten Jahr mindestens fünf tropische Wirbelstürme auf Land treffen.
Es gibt noch keine offizielle Vorhersage – sie wird im April kommen –, aber die Zahlen sprechen für sich. Fabián Vázquez Romaña, Koordinator des Nationalen Meteorologischen Dienstes, machte deutlich: Wir müssen uns vorbereiten.
„Historische Aufzeichnungen zwischen 1964 und 2025 zeigen eine konstante Inzidenz“, erklärte Vázquez Romaña.
Das Muster ist klar: Jedes Jahr treffen durchschnittlich drei Wirbelstürme die Pazifikküste und zwei den Atlantik. Die Rechnung lügt nicht, und bis 2026 könnte die Zahl ähnlich oder höher sein.
Jenseits der Zahlen
Was wirklich zählt, ist, was wir mit diesen Informationen machen. Der Experte betonte die Dringlichkeit einer Verstärkung der Präventionsmaßnahmen vor Saisonbeginn im Juni.
Und es gibt noch etwas anderes: Sie entwickeln neue technologische Werkzeuge, um die Überwachung zu verbessern. Seinen Worten zufolge wird dies „präzisere Modelle zur Vorhersage von Flugbahnen und Risikobereichen ermöglichen.“
Mit anderen Worten: Es geht nicht nur darum zu wissen, wie viele kommen, sondern auch darum, wo und mit welcher Kraft. Denn am Ende zählen die echten Familien an den Küsten, die Unternehmen, die Schulen. Die Geopolitik des Klimas wird Haus für Haus geschrieben.
Das wichtigste Treffen mit dem Katastrophenschutz wird im April stattfinden. Dort werden die offiziellen Perspektiven für beide Becken festgelegt. Bis dahin liegt die Warnung auf dem Tisch. Und die Uhr tickt bereits.




