Liverpool erkundet eine neue finanzielle Phase. Laut Financial Times führt der englische Club Gespräche mit indischen Investoren, darunter der Familie Mittal, über eine Minderheitsbeteiligung, die das Institut mit mehr als 6 Milliarden US-Dollar bewertet.
Die Fenway Sports Group (FSG), Eigentümer des Clubs seit 2010 und auch Besitzer der Boston Red Sox, bestätigte die Verhandlungen in einer Erklärung gegenüber der britischen Zeitung.
„Ein von Amit Bhatia geführtes, verwaltetes und vertretenes Investmentkonsortium hat Interesse an einer strategischen Minderheitsinvestition im Liverpool Football Club bekundet“, sagte FSG.
Bhatia, verheiratet mit einer Tochter des Stahlmagnaten Lakshmi Mittal, trennte sich an diesem Dienstag von seinem Miteigentümer der Queens Park Rangers, einem englischen Zweitligisten, bei dem er von 2018 bis 2023 als Präsident fungierte.
FSG zahlte 2010 400 Millionen US-Dollar für Liverpool. Unter seiner Führung durchbrach der Verein im Jahr 2020 eine 30-jährige Durststrecke ohne Meistertitel und wiederholte diese im Jahr 2024, wobei er Manchester United mit 20 englischen Meisterschaften gleichzog. Darüber hinaus gewannen sie 2019 die Champions League und erreichten unter der Leitung von Jürgen Klopp zwei weitere Endspiele.
Die mögliche Investition von Bhatia und seinem Konsortium würde einen Meilenstein in der Aktionärsstruktur des Vereins darstellen, der seine Wettbewerbsfähigkeit in der Elite des europäischen Fußballs behaupten will.




