Auswirkungen von Finanzierungskürzungen
Mindestens eine Million Frauen und Mädchen hatten in den letzten 18 Monaten keinen Zugang zu humanitärer Hilfe und grundlegenden Dienstleistungen. Dies warnte UN Women diesen Freitag und wies darauf hin, dass die Reduzierung der internationalen Ressourcen insbesondere diejenigen betrifft, die in Kontexten von Konflikten, Vertreibungen und humanitären Krisen leben.
Nach Angaben der Organisation meldeten 84 % der befragten Frauenorganisationen einen Anstieg des Pflegebedarfs seit Januar 2025. Damals begann die Regierung von US-Präsident Donald Trump, die Entwicklungshilfe zu kürzen. Darüber hinaus gaben fast neun von zehn Organisationen an, dass sie nicht mehr über ausreichende Mittel verfügen, um auf die Nachfrage nach Unterstützung zu reagieren.
Die Situation ist kritisch. Frauen und Mädchen in Konfliktgebieten sind von diesen Kürzungen am stärksten betroffen. Ohne Finanzierung werden Gesundheits-, Schutz- und Nahrungsmittelhilfeprogramme unterbrochen. UN Women forderte die internationale Gemeinschaft dringend auf, die Finanzierung wiederherzustellen und eine weitere humanitäre Krise zu verhindern.




