General Gerardo Mérida Sánchez, ehemaliger Sicherheitsminister von Sinaloa, erschien diesen Montag vor Richterin Katherine Polk Failla im Südbezirk von New York. Die Anhörung, die sich auf den formellen Beginn des Prozesses konzentrierte, dauerte weniger als 20 Minuten. Mérida kam an Händen und Füßen gefesselt an.
Beweise und nächste Schritte
Der Richter betonte, dass die Beweise gegen ihn „reichlich“ seien. Er fügte hinzu: „In diesem Fall gibt es viele Angeklagte, und sie kommen in Wellen.“ Mérida ist der erste von zehn Sinaloa-Beamten, die vom US-Justizministerium angeklagt wurden, zu erscheinen.
„Die Beweise“ gegen Mérida Sánchez sind „reichlich.“
Ihm werden Verschwörung zur Einfuhr von Betäubungsmitteln, Waffenbesitz und Verschwörung zum Waffenbesitz vorgeworfen. Diese Verbrechen können zu lebenslanger Haft führen.
Die Staatsanwaltschaft muss nun Anträge zu den Beweisen stellen. Der Richter erinnerte Mérida daran, dass sie diese Elemente überprüfen kann, um „ihre Optionen zu bewerten“. Er hat immer noch die Möglichkeit, ein Abkommen mit der US-Regierung auszuhandeln, sich schuldig zu bekennen und mit der Justiz zu kooperieren.
Die Überstellung nach New York erfolgte am 15. Mai, nachdem Mérida sich am 11. Mai freiwillig ergeben hatte. Die nächste Anhörung ist für den 4. August geplant.




