José María Yazpik kehrt mit einer Geschichte auf die Leinwand zurück, die zum Nachdenken einlädt. Der mexikanische Schauspieler spielt die Hauptrolle in Desert Future, einer Netflix-Serie, die im Jahr 2035 spielt. Dort spielt er einen Psychologen, der sich einer durch künstliche Intelligenz veränderten Welt gegenübersieht.
Für Yazpik ist nicht die Entfernung zu dieser Zukunft das Besorgniserregendste, sondern ihre Nähe.
„Wir müssen über diese Realität sprechen, uns fragen, wo wir sind, wohin wir gehen, denn diese Zukunft ist nicht mehr so weit entfernt“, betont er.
Der technologische Fortschritt bietet Annehmlichkeiten und sogar Heilmittel für Krankheiten. Allerdings warnt der Schauspieler vor höheren Kosten.
„Dasselbe Werkzeug, das ein wunderbares Geschenk darstellt, ist, etwas so Grundlegendes wie Wasser wegzunehmen“, sagt er.
Yazpik glaubt, dass die Gesellschaft ihre Position zur KI noch nicht definiert hat. Er sieht darin eine Grauzone: weder anzubeten noch zu verurteilen.
„Wir verstehen immer noch nicht wirklich, was die Konsequenzen sind. Es gibt uns Trost, aber wir müssen darüber nachdenken, wie viel wir als Menschen darin investieren und welche Gefahren es birgt, uns dadurch zu entmenschlichen“, überlegt er.
Desert Future ist jetzt auf Netflix verfügbar. Die Serie wirft drängende Fragen zur Richtung der Technologie und zum Wert des Wesentlichen auf.




