Logistikbeschwerde nach dem Kunststück
Südafrika sicherte sich mit einem Sieg gegen Südkorea das Ticket für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft, doch Trainer Hugo Broos machte keinen Hehl aus seiner Verärgerung über den erzwungenen Ablauf.
Das Team muss nach Pachuca zurückkehren, bevor es nach Los Angeles reist, um gegen Kanada anzutreten. Broos versicherte, dass er sich beim nächsten Spiel lieber direkt in die Zentrale begeben würde, doch die Organisationsregeln verhinderten dies.
„Es ist eine Schande, dass wir zuerst nach Pachuca und dann nach Los Angeles reisen müssen. Die FIFA hat uns nicht erlaubt, morgen nach Los Angeles zu reisen, und das ist ein bisschen ärgerlich“, sagte der belgische Stratege.
Der Trainer fügte hinzu, dass die Genesung jetzt Priorität habe. Trotz des Rückschlags war das Selbstvertrauen der Mannschaft nach dem Überstehen der Gruppenphase deutlich spürbar.
„Ich wäre am liebsten morgen zu dem Ort gereist, an dem wir spielen werden, aber das ist nicht möglich … was wir heute gemacht haben, ist sehr gut“, sagte er.
Broos bezeichnete das Qualifying auch als einen der emotionalsten Momente seiner Karriere. Südafrika ging mit Druck und Zweifeln zum Turnier, erreichte aber sein Ziel.
„Die Gefühle wurden bis zum Schlusspfiff immer intensiver … nicht nur zu gewinnen, sondern weiterzukommen“, erinnerte er sich.
Jetzt wollen die Südafrikaner ihren WM-Traum gegen Kanada verlängern. Ein Sieg wäre das größte Kapitel in Broos’ Karriere.




