Der belgische Trainer der südafrikanischen Mannschaft, Hugo Broos, verbarg seine Frustration nach der 0:2-Niederlage gegen Mexiko im Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft nicht. Sichtlich betroffen trat er vor die Medien, um die Leistung seiner Mannschaft zu verteidigen.
„Ich denke, wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt. Vielleicht mit Ausnahme der ersten 15 Minuten, in denen Mexiko Druck machte und einige kleine Chancen hatte, wenn auch nicht so viele. Danach wirkte Mexiko in einigen Momenten des Spiels verzweifelt. Sie konnten keine Räume finden, sie konnten keine Spieler finden und sie mussten rückwärts spielen“, sagte er.
Analyse von Broos
Der Stratege versicherte, dass das Ergebnis nicht das widerspiegele, was auf dem Spielfeld passiert sei. Seinem Team gelang es, konkurrenzfähig zu bleiben, Schwierigkeiten zu schaffen und die Trikolore über weite Strecken des Spiels unbequem zu machen.
Allerdings räumte er wesentliche Fehler ein. „Meine Spieler wussten nicht, wie sie die Räume finden sollten. Wir waren hinten unter ihrem Druck etwas unorganisiert. Von den ersten Minuten an haben wir ein paar Mal Fehler gemacht, bei denen wir den Ball nicht hätten verlieren dürfen, und wurden dafür bestraft“, erklärte er.
Mit Blick auf das nächste Duell gegen Tschechien weiß Broos, dass der Spielraum für Fehler minimal ist. Das afrikanische Team braucht mehr Ordnung, um im Turnier bestehen zu können. Die Niederlage war ein emotionaler Schlag, doch die Rede des Trainers macht deutlich, dass er auf die Reaktionsfähigkeit seiner Mannschaft vertraut.




