Die amerikanische Maschine bleibt nicht stehen
Sechs Spiele. Sechs Siege. Null Gegentore. Das ist die Bilanz der US-Frauenmannschaft, die an diesem Sonntag beim SheBelieves Cup gegen Argentinien erneut ihre Stärke unter Beweis gestellt hat.
Der Endstand von 2:0 spiegelt nicht ganz die absolute Dominanz der Mannschaft von Emma Hayes wider. Es war ein Spaziergang, eine Kontrollübung, die bereits zu seinem Markenzeichen wird.
„Lindsey Heaps traf in der 19. Minute von der Strafraumgrenze“, erinnert sich der Schlüsselspieler. Emma Sears nutzte die Ecke und fand Heaps völlig allein, um ihn mit dem linken Fuß abzuschließen.
Das war ihr 39. Tor im Nationaltrikot und sie ist damit die aktuelle beste Torschützin des Teams. Eine Tatsache, die von Beständigkeit und Klasse spricht.
Jaedyn Shaw erzielte den zweiten Treffer aus der Strafraumhöhe und beendete damit ein Spiel, an dem nie Zweifel bestanden. Der einzige Moment der Sorge kam, als Lilly Reale wegen Beschwerden im rechten Bein gehen musste.
Die Zahlen lügen nicht: 67,7 % Ballbesitz für die Amerikaner, drei Torschüsse im Vergleich zu nur einem für Argentinien. Claudia Dickey, die nordamerikanische Torhüterin, hatte praktisch keine Arbeit.
Der einzige Wermutstropfen war eine gelbe Karte für Milagros Martín, weil er Trinity Rodman in der Nachspielzeit von hinten gedrängt hatte. Kleine Details in einem bereits beschlossenen Meeting.
Jetzt verlagert sich der Fokus auf Columbus, Ohio. Am nächsten Dienstag, dem 4. März, kommt der kontinentale Klassiker: USA gegen Kanada.
Die Kanadier haben Kolumbien gerade 4:1 Stunden zuvor geschlagen, es verspricht also ein spannendes Duell zu werden. Der SheBelieves Cup brennt.




