Der Konteradmiral, den die FGR für das Huachicol-Finanzamt suchte, befindet sich bereits in den Händen der argentinischen Justiz. Und nicht nur das: er gab zu, wer er ist.
Fernando Farías Laguna, Schwiegerneffe des ehemaligen Marineministers José Rafael Ojeda Durán, erschien diesen Donnerstag vor Richter Julián Ercolini in Buenos Aires. Die Anhörung dauerte fast eine Stunde und endete mit einer Pause. Aber das Wichtigste ist bereits geschehen.
„Der Richter überprüfte die Identität von Farías Lagunas, der zugab, die von Interpol und der Generalstaatsanwaltschaft der Republik gesuchte Person zu sein“, bestätigte die Firma Mendieta y Asociados seine Verteidigung in Mexiko.
Was wird Ihnen vorgeworfen?
Der Richter teilte ihm mit, dass er eine rote Karte und einen Auslieferungsantrag der mexikanischen Regierung habe. Der Vorwurf: organisierte Kriminalität, Verbrechen im Zusammenhang mit Kohlenwasserstoffen zu begehen. Das heißt, das berühmte Fiskal-Huachicol im maritimen Zollwesen.
Doch Farías schweigt nicht. Er hat bereits in Argentinien Asyl beantragt, weil er, wie er sagt, bei einer Rückführung nach Mexiko um sein Leben fürchtet. Ihr Argument: Es gebe keine Garantien für einen fairen Prozess.
Doppeltes Problem: illegale Einreise und falsche Dokumente
Der Richter teilte ihm außerdem mit, dass ihm in Argentinien ein Strafverfahren wegen illegaler Einreise und der Verwendung gefälschter Dokumente bevorstehe. Die Antwort des Konteradmirals war direkt:
„Er ist bereit, sich dem Prozess der Behörden in diesem Land zu stellen“, versicherte seine Verteidigung.
Wo ist er jetzt?
Farías Laguna wird von der argentinischen Bundespolizei (PFA) bewacht. Als er verhaftet wurde, leistete er keinen Widerstand. Körperlich geht es ihm gut, obwohl er gestand, an Herzrhythmusstörungen zu leiden.
Die Anhörung bleibt in der Pause. Aber die Botschaft war bereits klar: Dieser Seemann wird sich nicht kampflos aus dem Süden ergeben.




