Hope ist nach einem britischen Schauspieler benannt
George Harris, der Schauspieler, der in Harry Potter den Zauberer Kingsley Shacklebolt spielte, kämpft seit neun Jahren einen persönlichen Kampf. Nicht gegen Todesser, sondern gegen Parkinson. Und seine Suche nach einem Heilmittel führte ihn nach Mexiko.
Hier unterzog er sich einer Stammzellbehandlung, als diese in den USA und Europa noch nicht zugelassen war. Seine Geschichte erregte die Aufmerksamkeit des mexikanischen Filmemachers Daniel Gruener, der beschloss, sie zu erzählen.
„Als ich George traf, saß er im Rollstuhl“, erinnert sich Gruener. „Es war schockierend zu sehen, wie er alles versucht hat. Jetzt geht er, er drückt sich gut aus … bevor er durch einen Strohhalm aß, und jetzt kann er kauen.“
So entstand „Champion of Hope“, ein durch Spenden finanzierter Dokumentarfilm, der bereits in sieben Ländern getourt ist. An diesem Welt-Parkinson-Tag werden sie die Beleuchtung von Denkmälern wie der Jägerin Diana nutzen, um neue Szenen aufzunehmen.
Ein Marsch für Sichtbarkeit
Obwohl Harris dieses Jahr nicht physisch in Mexiko-Stadt sein wird, wird sein Anliegen es sein. Die junge Cintya Aragón und andere Patienten werden den Paseo de la Reforma entlang marschieren, um sichtbar zu machen, was es bedeutet, mit dieser Krankheit zu leben.
„George sucht nach einem Heilmittel für neurodegenerative Erkrankungen“, erklärt Gruener. „Unterwegs sind uns viele Menschen begegnet … Am Samstag kamen sie zum ersten Mal zusammen, um ihre Stimme zu erheben.“
Der Film zeigt nicht nur medizinische Behandlung, sondern eine menschliche Transformation. Von jemandem, der im Rollstuhl angekommen ist, zu jemandem, der heute ohne Hilfe geht und isst. Ein echter Zauber, der nichts mit Zauberstäben zu tun hat.




