Noch eine Runde im politischen Ring: Die Beschwerde, die ins Leere lief
Es scheint, dass Ministerin Yasmín Esquivel mehr Leben hat als eine Meme-Katze. Die INE-Beschwerdekommission hat ihm gerade eine weitere Freikarte gegeben, dieses Mal für ein Treffen mit der IMSS Union, bei dem überraschenderweise Applaus auf ihn niederprasselte, als wäre er ein Influencer bei einem Meet & Greet. Bürger Guillermo Salinas (ja, ein weiterer anonymer Held der Demokratie) prangerte das Ereignis am 3. Mai an, bei dem Gewerkschaftsmitglieder Schlange standen, um Selfies ihrer Unterstützung zu machen, während die Ministerin versuchte, ihren Sitz im Obersten Gerichtshof zu behalten. Das Problem? Laut Salinas haben sie gegen die Regeln der Gerechtigkeit verstoßen, als wären es die Geschäftsbedingungen einer App, die niemand liest.
Strategische Löschung: die Kunst, Beweise zu verschwinden
Hier kommt das Knackige: Das Ereignis tauchte in den sozialen Netzwerken des Ministers auf, aber *puh* – es verschwand schneller als ein Tweet eines reuigen Politikers. Und es ist nicht das erste Mal. Esquivel scheint das „Löschen und Ausweichen“ zu beherrschen, eine beliebte Technik derjenigen, die INE-Sanktionen lieber vermeiden möchten. Die Beschwerdekommission entschied in einem einstimmigen Beschluss, der uns fragen lässt, ob an diesem Morgen alle den gleichen Kaffee getrunken haben, dass kein Fall vorliege: Der Inhalt existierte nicht mehr, also war „unangemessen“ das Zauberwort. Natürlich erwähnte niemand das Verdächtige an der Spurenverwischung, als wäre es ein Netflix-Thriller.
Und als ob das noch nicht genug wäre, reichten sie auch Klagen gegen Gilberto de Guzmán ein, den Kandidaten für das Amt des Wahlrichters, der in Campeche und Chihuahua mit Geschäftsleuten in Kontakt kam, als wäre es eine Werbetour. Abschluss? Das INE scheint die Philosophie anzuwenden: „Wenn man es nicht gesehen hat, ist es nicht passiert.“.
Wie geht es weiter? Memes, Kritik und wahrscheinlich weitere „spontane“ Treffen werden folgen. Unterdessen ist Wahlgleichheit nach wie vor der unangenehme Verwandte, den jeder begrüßt, aber niemand am Tisch sitzen möchte.
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