Ein Engel oder ein Spezialeffekt? Lisas kontroverse Präsentation
„Ziemlich schlecht für einen Engel“, sang Lisa von BLACKPINK diesen Freitag beim Coachella. Aber ihr Aussehen war das genaue Gegenteil: ein weiß-lila Kleid mit Flügeln, Stiefeln und platinblonden Haaren. Er nahm am Set von DJ Anyma teil, um „Bad Angel“ zum ersten Mal live aufzuführen.
Sinnliche Bewegungen, eine steigende Plattform und riesige Bildschirme mit seinem Bild. Bis dahin ist alles spektakulär. Doch dann kam der Moment, der das Internet kaputt machte.
Der Effekt, der das Publikum spaltete
Als Lisa sich nach unten beugte und ihre Flügel ausbreitete, schien sich ein gewaltiges Hologramm ihrer selbst über die Bühne zu erheben. Das Bild war kraftvoll, fast biblisch. Es gab nur ein Problem:
Die anwesende Öffentlichkeit sah dieses Hologramm nicht, was bei den Nutzern sozialer Netzwerke für Verwirrung sorgte.
Der Effekt war nur für diejenigen von uns vorhanden, die am YouTube-Stream festhielten. Auf
Die Technologie spielt uns diese Streiche. Wir schaffen unterschiedliche Erlebnisse für diejenigen, die dort sind, und für diejenigen, die von zu Hause aus zuschauen. Ist es Betrug oder ist es Evolution?
Über die digitale Debatte hinaus war die Show ein Erfolg. Anyma (die letzte Woche wegen Wind abgesagt hatte) kombinierte neben Matt Bellamy von Muse und Swae Lee klassische Kunst mit Technologie.
Aber heute bleibt dieses Doppelbild: Lisa als Engel in der kalifornischen Wüste und ihr holografisches Doppel, das nur auf unseren Bildschirmen schwebt. Kunst für das Streaming-Zeitalter.




