Wenn „Rehabilitation“ zur Todesfalle wird
Ah, die Rehabilitationszentren. Diese magischen Orte, an denen Menschen wiederleben sollen (im wahrsten Sinne des Wortes, wie der Name der betreffenden Einrichtung). Aber dieses Mal gab es nur eine „Rückkehr“ in den Zustand der Asche. Denn ja, liebe Leser, in San José Iturbide, Guanajuato beschloss ein Feuer, im Zentrum von Volver a Vivir 24 Horas A.C. seinen Hauptauftritt zu haben, wobei zwölf Tote und fünf Verletzte zurückblieben. Ironie? Das Leben hat einen ziemlich dunklen Sinn für Humor.
Details, die mehr wehtun als ein Sonntagskater
Laut inoffiziellen Quellen (denn offizielle Dinge dauern natürlich immer länger als ein bürokratischer Vorgang) handelte es sich bei dem Brand nicht um einen Zufallsunfall, sondern er soll von einem der Insassen verursacht worden sein. Denn wie könnte man seine Genesung besser zum Ausdruck bringen, als den Ort niederzubrennen, der einem hilft? Tadellose Logik. Schlimmer noch: Die Opfer – Menschen in Behandlung wegen Suchterkrankungen – wären im Keller eingesperrt gewesen. Ja, wie in diesen Horrorfilmen, in denen niemand entkommt. Sicherheitsprotokolle? Was ist das? Es wird gegessen.
Die Generalstaatsanwaltschaft (FGE) hat in ihrer ewigen Effizienz die Zahl der Toten und Verletzten bestätigt, weiß aber immer noch nicht, wer genau es sich handelt. Verantwortlich unter den Toten? Center-Server? Wer weiß. Wichtig ist, dass sie bereits mit der „entsprechenden Sorgfalt“ begonnen haben, diesem magischen Ausdruck, der bedeutet: „Wir versprechen, Nachforschungen anzustellen, erwarten aber keine baldigen Antworten.“
Und als ob das noch nicht genug wäre: Von den 23 Personen, die während des Brandes anwesend waren, werden drei immer noch vermisst. Sind sie verdunstet? Sind sie weggelaufen und haben nie zurückgeschaut? Das Geheimnis geht weiter. Unterdessen blieben drei Mitarbeiter des Zentrums unverletzt. Denn offensichtlich wussten sie, wohin sie fliehen konnten.
Unangenehme (und notwendige) Überlegungen
Dies ist nicht nur eine Tragödie, es ist auch eine Erinnerung daran, wie schlecht viele dieser Zentren funktionieren. Orte, die Rehabilitation versprechen, aber in vielen Fällen kaum mehr als provisorische Gefängnisse sind. Aufsicht? Vorschriften? Ha. Wer soll in einem Land, in dem sogar Krankenhäuser auseinanderfallen, einen Anbau beaufsichtigen?
Hier stehen wir also, mit zwölf Todesopfern, zerstörten Familien und keinem Verantwortlichen in Sicht. Aber hey, zumindest ermittelt die FGE. Das macht uns so ruhig wie ein Tequila auf nüchternen Magen.
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