Gespräche ohne Fortschritt
Die zweite Gesprächsrunde vor der Überprüfung des T-MEC endete ohne konkrete Vereinbarungen. Nach Angaben des Wirtschaftsministers Marcelo Ebrard fand das Treffen in Washington statt. Die mexikanische Delegation legte Vorschläge und Standpunkte vor, es wurden jedoch keine Vereinbarungen oder zusätzliche Einzelheiten bekannt gegeben.
Zu den behandelten Themen gehörten Ursprungsregeln, wirtschaftliche Sicherheit, Agrarsektor und Automobilindustrie. Diese Fragen sind für das Funktionieren des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada von grundlegender Bedeutung.
Die formelle Überprüfung des Vertrags beginnt am 1. Juli mit einem virtuellen trilateralen Treffen. Eine dritte Verhandlungsrunde wird am 20. Juli stattfinden. Alles geschieht vor dem Hintergrund von Handelsspannungen, wobei die Vereinigten Staaten Zölle auf verschiedene Produkte erheben.
Mexiko und Kanada haben Interesse an einer Aufrechterhaltung und Verlängerung des Abkommens bekundet. Die von US-Präsident Donald Trump geäußerten Zweifel erzeugen jedoch Unsicherheit über die Zukunft der USMCA.




