Der mexikanische Staat beansprucht sein Territorium
Marcelo Ebrard vom Wirtschaftsministerium hat gerade eine Information veröffentlicht, die Aufsehen erregt: Die Regierung hat 1.126 Bergbaukonzessionen zurückgewonnen. Wir sprechen von fast 889.000 Hektar, die in die Hände der Nation zurückkehren. Es ist keine Kleinigkeit.
Der Grund? Eine direkte Anweisung vom Nationalpalast. An diesem Donnerstagmorgen erklärte Ebrard, dass Präsidentin Claudia Sheinbaum eine gründliche Überprüfung all dieser Zugeständnisse angeordnet habe. Das Ziel war klar: die Bergung derjenigen, die tot waren, derjenigen, die nicht erkundet wurden, derjenigen, die nicht zahlten oder derjenigen, die nur der Spekulation mit dem Gebiet dienten.
„Es gab einen Dialog mit der Industrie, damit Konzessionen freiwillig zurückgegeben werden können, und zwar in einer Vereinbarung zwischen den Parteien; es gab auch eine Bereitschaft seitens der Industrie“, sagte José Fernando Aboitiz Saro, Leiter der Koordinierungseinheit für Rohstoffaktivitäten.
Seine Erklärung ist auf den Punkt. Es wurde kontinuierlich daran gearbeitet, den Missbrauch nationaler Vermögenswerte zu verhindern. Dabei geht es nicht nur ums Entfernen, sondern ums Organisieren.
Und hier kommt das entscheidende Detail. Von der geborgenen Beute befanden sich ungefähr 250.000 Hektar in geschützten Naturgebieten. Ländereien, die laut Gesetz sicher sein sollten und die schließlich in die Hände von Konzessionären gelangten, die keine wirkliche Aktivität hatten.
Es ist ein politischer Schachzug mit mehreren Ebenen. Einerseits ist es eine starke Botschaft über die Souveränität und Kontrolle des Territoriums. Andererseits reagiert es auf eine historische Kritik: Plünderung und Spekulation mit den Ressourcen des Landes. Sheinbaum und Ebrard schreiben die Regeln des Bergbauspiels vom ersten Tag an neu.
Bleibt die Frage: Wie geht es weiter? Genesung ist der erste Akt. Zweitens wird es darum gehen, zu entscheiden, was mit fast einer Million Hektar geschehen soll, die nun wieder zum nationalen Erbe gehören. Das politische Theater hat seine neue Bühne.




