Selbstkritik nach dem Spiel
Emiliano Martínez verbarg sein Unbehagen nicht. Obwohl Argentinien nach einem 0:2 gegen Ägypten ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft einzog, gab der Torwart zu, dass seine Leistung bei ihm ein bitteres Gefühl hinterließ. Im zweiten Spiel in Folge kassierten sie zwei Gegentore.
„Nach dem 0:2 sah ich es schwarz. Die Wahrheit ist, dass ich ein bisschen das Gefühl hatte, ich könnte niemandem helfen“, erklärte der 33-jährige Torwart. „Und ich hatte nie das Gefühl, nach Hause zu gehen, ohne hier in der Nationalmannschaft helfen zu können. Ich denke, meine Zeit wird kommen.“
Die Worte von „Dibu“ stehen im Kontrast zu seiner jüngsten Geschichte. Er war eine Figur beim Weltmeistertitel 2022 in Katar und bei den Eroberungen der Copa América 2021 und 2024. Allerdings geht der Torwart davon aus, dass sein Niveau bei diesem WM-Event nicht den Erwartungen entsprach.
Argentinien hat einen epischen Sieg errungen, doch Martínez blickt lieber mit Selbstkritik nach vorne. Das Team erwartet im Viertelfinale einen Rivalen, während der Torwart versucht, die Solidität zurückzugewinnen, die ihn zum Maßstab gemacht hat.




