Dalila, der meteorologische Gast, nach dem niemand gefragt hat
Achtung, Liebhaber dramatischen Wetters! In ihrer ewigen Mission, uns daran zu erinnern, dass die Natur unser Boss ist, gab die Nationale Wasserkommission (Conagua) bekannt, dass das tropische Tiefdruckgebiet Four-E beschlossen hat, seine existenzielle Krise zu überwinden und sich zum Tropensturm Dalila zu entwickeln. Denn was wäre der Sommer natürlich ohne ein kleines stimmungsvolles Drama?
Laut dem neuesten Bericht (der sicherlich das Nickerchen einiger Beamter unterbrach) befand sich Dalila etwa 315 km südlich von Zihuatanejo, als ob sie überlegte, ob sie den Urlaub der Touristen ruinieren oder sie einfach nur ein wenig erschrecken sollte. Mit Windgeschwindigkeiten von 65 km/h und Böen von 85 km/h bewegt sich dieser Sturm mit 17 km/h nordnordwestlich – eine Geschwindigkeit, die, um ehrlich zu sein, langsamer ist als der Verkehr zur Hauptverkehrszeit in CDMX.
Regen, Wind und Wellen: das zerstörerische Trio
Delilah kommt nicht allein. Es bringt eine Kombination aus starken Regenfällen für Michoacán, Guerrero und Oaxaca und sehr starken Regenfällen für Jalisco und Colima mit sich. Und als ob das noch nicht genug wäre, werden die Winde mit 30-40 km/h (und Böen von bis zu 70 km/h) einen glanzvollen Auftritt hinlegen, der Hüte, Markisen und vielleicht auch den ein oder anderen Traum wegweht. Und vergessen wir nicht die Wellen: Wellen von 4,5 bis 5,5 Metern in Guerrero und Oaxaca, denn was wäre ein Sturm ohne ein Wasserspektakel?
Um hilfreich zu klingen, warnen die Behörden vor möglichen Erdrutschen, Überschwemmungen und überlaufenden Flüssen. Komm schon, das Übliche in jeder Regenzeit. Aber seien Sie vorsichtig, es bedeutet nicht, beunruhigt zu sein (naja, vielleicht ein bisschen), sondern nur den Empfehlungen des Katastrophenschutzes zu folgen und es nicht zu ignorieren, als wären wir die Protagonisten eines Katastrophenfilms.
Was tun, während Dalila zu Besuch ist? Neben der Sicherung von Gartenmöbeln und der Vermeidung von Selfies im Wind ist es am besten, sich über den Nationalen Meteorologischen Dienst zu informieren. Denn seien wir ehrlich: Niemand möchte am Ende auf einem provisorischen Floß treiben, weil er nicht aufgepasst hat.
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