Der PVEM-Vorschlag
Der Senator der Grünen Ökologenpartei Mexikos (PVEM), Jorge Carlos Ramírez Marín, bekundete sein Interesse daran, ab dem 1. September den Vorsitz im Senatsvorstand zu übernehmen. Er schlug vor, dass Morena diese Verantwortung an einen seiner Verbündeten abtreten sollte, und argumentierte, dass die gesetzgebende Koalition gestärkt worden sei.
In einem Interview erklärte der Gesetzgeber, dass die Möglichkeit bestehe, dass Morena nach der Konsolidierung des politischen Bündnisses zwischen beiden Kräften im Kongress die Führung des Senats mit der PVEM teile. Er wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit und die Überwindung von Differenzen eine Präsidentschaft unter der Leitung eines Mitglieds der Grünen unterstützen.
Ramírez Marín betonte, dass er über die nötige Erfahrung verfüge und erinnerte sich an seine Karriere als Gesetzgeber und seine Zeit als Präsident der Abgeordnetenkammer. Er stellte klar, dass er sich nicht für die Position einsetzen werde und dass die Entscheidung ausschließlich von der Mehrheitswahl von Morena abhänge.
Morenas stellvertretender Koordinator im Senat, Higinio Martínez, schloss den Vorschlag der PVEM nicht aus und erkannte an, dass ihr Ansatz als verbündete Partei geprüft werden sollte. Er gab jedoch an, dass das Thema noch nicht offiziell diskutiert wurde und dass es die mehr als 60 Morenista-Senatoren sein werden, die die Präsidentschaft durch eine interne Abstimmung bestimmen werden.
Der Prozess zur Wahl des neuen Vorstands wird im August beginnen. Dazu gehören auch die Ambitionen von Higinio Martínez selbst und Senator Óscar Cantón Zetina, die Interesse bekundet haben, den Senat im nächsten Legislaturjahr zu leiten.
Der PVEM-Vorschlag hat in Morena Interesse geweckt, obwohl er sich noch in der vorläufigen Diskussionsphase befindet. Die Möglichkeit einer gemeinsamen Präsidentschaft könnte eine neue Richtung in der Gesetzgebungsdynamik des Senats markieren.




