Am 15. Juli präsentierte die Generalstaatsanwaltschaft (FGR) weitere Einzelheiten zur Beteiligung von Mauro Alberto Núñez Ojeda, alias „El Jando“, an der erzwungenen Überstellung von Ismael „El Mayo“ Zambada in die Vereinigten Staaten.
Chronologie der Untersuchung
25. Juli 2024: „El Mayo“ wurde seiner Freiheit beraubt und mit Joaquín Guzmán López nach New Mexico geschickt. Die FGR gibt an, dass „El Jando“ das Flugzeug von Culiacán, Sinaloa aus steuerte.
Am selben Tag inspizierten mexikanische und US-amerikanische Behörden das Flugzeug. Der damalige Botschafter Ken Salazar sagte, er habe AMLO und Staatsanwalt Gertz Manero angeboten, ein Team zu entsenden, aber es gab keine Antwort.
„Ich habe AMLO und Gertz über die Sorgfaltspflicht informiert. Aber trotzdem gab es von AMLO nur Schweigen“, erklärte Salazar.
8. Februar 2025: „El Jando“ wurde in Jesús María, Culiacán, verhaftet, nachdem er Militär- und Nationalgardisten angegriffen hatte. Er identifizierte sich mit einem anderen Namen, doch Expertenaussagen bestätigten seine Identität.
11. Februar: Minister Omar García Harfuch bestätigte, dass „El Jando“ ein vertrauenswürdiger Pilot von „Los Chapitos“ war, einer Zelle, die mit dem illegalen Entzug von „El Mayo“ in Verbindung steht.
„Ja, wir können sagen, dass diese Person ein vertrauenswürdiger Pilot des Anführers der kriminellen Zelle ist“, sagte Harfuch.
Juni 2025: Die FGR hat Stimm- und Fingerabdruck-Übereinstimmungen gefunden, die „El Jando“ mit dem Pilotprojekt vom 25. Juli in Verbindung bringen.
August 2025: Er wurde zusammen mit 25 anderen hochgefährlichen Kriminellen auf der Grundlage des Nationalen Sicherheitsgesetzes in die Vereinigten Staaten ausgeliefert.
8. Juli 2025: Staatsanwältin Ernestina Godoy berichtete, dass die Startbahn in Sinaloa nicht für den Betrieb zugelassen sei und dass das Flugzeug über veränderte Identifikationsmittel verfüge.
15. Juli: Präsidentin Claudia Sheinbaum gab an, dass die Lieferung unter strikter Einhaltung des Gesetzes durchgeführt wurde. Die FGR ermittelt weiter.




