Culiacán: vier Morde am ersten Julitag
Die Hauptstadt Sinaloa begann den siebten Monat des Jahres mit vier Morden in verschiedenen Teilen der Stadt. In allen Fällen wurden die Opfer mit einer Schusswaffe angegriffen.
Der erste Vorfall ereignete sich in einer Taqueria im Barrancos-Sektor im Südosten. Jorge „N“, 44, aß gerade im Restaurant zu Abend, als er angeschossen wurde und noch am Tatort starb. Ein Kellner wurde durch Granatsplitter am Bein verletzt und von Sanitätern des Roten Kreuzes behandelt.
Kurz darauf wurde in einer Wohnung im Viertel Emiliano Zapata auch der 23-jährige Jesús „N“ durch mehrere Schüsse getötet. Die Angreifer flohen und wurden nicht gefunden.
Vor einer weiterführenden Schule im Stadtteil Villa Bonita fanden die Behörden die in Plastik eingewickelte Leiche eines jungen Mannes mit Einschusslöchern. Seine Identität ist noch unbekannt.
Der vierte Fall wurde am Rande der Autobahn Culiacán-Eldorado in der costaricanischen Verwaltung registriert. Angehörige identifizierten das Opfer als Raúl Francisco „N“, 18 Jahre alt, ein Bewohner der Gegend.
Die Ereignisse lösten bei den Bewohnern Besorgnis aus, die von den Behörden mehr Sicherheit und konkrete Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt in der Region fordern.




