El Chacho übernimmt das Kommando im Monumental
Eduardo Coudet ist bereits neuer Trainer von River Plate. Er unterschrieb einen Vertrag bis Dezember 2027 und wurde an diesem Mittwoch im Monumental-Stadion vorgestellt. Ihre Mission ist klar: ein Team zu fördern, das seit März letzten Jahres keinen Titel mehr gewonnen hat.
Marcelo Gallardo, den erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte, zu ersetzen, ist eine enorme Herausforderung. Aber Chacho hat keine Angst. Er sagte es in seinem Vortrag deutlich:
„Ich mag das Durcheinander, deshalb bin ich hier.“
Er kam direkt aus Spanien, wo er seinen Vertrag mit Alavés beendete. „Ich habe seit gestern nicht mehr geschlafen“, gestand er, aber mit oberflächlicher Aufregung. „Jetzt beginnt das Schöne“, fügte er hinzu.
Ein Fluss bei wenig Stunden
Die Situation ist komplex. Das Team hat in den letzten 20 Spielen der lokalen Meisterschaft 12 Niederlagen kassiert. Diese Serie entspricht der schlechtesten historischen Bilanz des Vereins und führte zu Gallardos Abgang Ende Februar.
Coudet räumt ein, dass die Ankunft nach dem Muñeco „keine einfache Situation“ sei. Tatsächlich habe er bereits mit ihm gesprochen, als er die Stelle annahm. Aber sein Ziel ist klar:
„Wir werden versuchen, eine führende Mannschaft zu sein, wie es die Geschichte dieses Vereins erfordert.“
Für Präsident Stefano Di Carlo besteht völliger Konsens: Coudet sei „der Beste für diesen Moment“. Er forderte die Fans auf, diese neue Bühne mit Begeisterung zu begleiten.
Das Debüt wird nächste Woche gegen Huracán als Gast geben. Drei Tage später wird er zum ersten Mal im Monumental vor dem Sarmiento de Junín dirigieren.
Ein Techniker mit Erfahrung und Charakter
Coudet kehrt nach mehr als einem Jahrzehnt als Regisseur in Spanien, Brasilien und Mexiko nach Argentinien zurück. Als Mittelfeldspieler trug er zwischen 1999 und 2004 das River-Trikot.
Zu seiner Bilanz als Trainer zählen die Super League 2018-19 und die Champions Trophy 2019 mit Racing Club. In Brasilien hinterließ er bei Inter de Porto Alegre einen guten Eindruck und führte das Team bis ins Halbfinale der Libertadores.
In seinem Abschied von Alavés schrieb er: „Ich habe 100 % gearbeitet … heute ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen, die meiner Meinung nach eine große Chance ist.“ Diese Gelegenheit heißt River Plate. Und er ist bereit für Ärger.




