Konflikt in der SEP: CNTE bestreitet Zerstörung und meldet Angriffe
Die Abschnitte 9, 10, 11 und 60 des National Coordinator of Education Workers (CNTE) wiesen die Anschuldigungen, in den Büros der General Coordination of Human Resources (CGRH) des Secretary of Public Education (SEP) materiellen Schaden verursacht zu haben, kategorisch zurück. In einer offiziellen Erklärung versicherten die dissidenten Lehrer von Mexiko-Stadt, dass es sich bei ihrer Aktion um eine friedliche Machtübernahme handele, und gaben an, Opfer von Angriffen durch Elemente der Bundesbildungsbehörde in der Hauptstadt (AEFCM) geworden zu sein.
Details der Konfrontation
Letzten Donnerstag betraten Lehrer das SEP-Gebäude in der Straße Isabel la Católica, nachdem ein Treffen mit dem Bildungsminister Mario Delgado verschoben worden war. Zeugen berichteten von Unordnung in Dokumenten und Möbeln, während Beamte erklärten, dass die Anwesenheit der Demonstranten beim Verwaltungspersonal Angst ausgelöst habe. Die CNTE bestand jedoch darauf, dass es keinen Vandalismus gegeben habe: „Erst dann nahmen sie uns ernst und trafen sich Stunden später in Xocongo zu einem Treffen, bei dem lediglich vereinbart wurde, die Gehaltskürzungen wieder einzuführen“, erklärten sie.
Als Beweis für die Angriffe veröffentlichten die Lehrer ein Video, das eine Demonstrantin mit Schlägen auf die Arme und einen weiteren Lehrer zeigt, der gegen ein geparktes Auto gestoßen wird. Diese Bilder untermauern ihre Version, dass die institutionelle Reaktion unverhältnismäßig war.
Lohnforderungen und Ungleichheiten
Der Konflikt entsteht im Rahmen anstehender Verhandlungen über das Forderungsdokument, das historische Forderungen enthält. Die Lehrer der Hauptstadt betonten, dass ihre Gehälter und Sozialleistungen niedriger als der Landesdurchschnitt seien: Sie erhielten 40 Bonustage (im Vergleich zu 60–90 in anderen Bundesstaaten), nur 9 jährliche Finanztage (im Vergleich zu 24 in einigen Bundesstaaten) und bis zu zehnmal niedrigere Postgraduiertenboni. „Diese Ungleichheit motiviert unsere Mobilisierung“, betonten sie.
Der Dialogtisch mit den Bundesbehörden ist für den 10. Juli geplant, wo konkrete Antworten erwartet werden. Unterdessen bleibt die CNTE bei ihrer Position, dass die Vorwürfe der Zerstörung darauf abzielen, ihren Kampf für Arbeitsplatzverbesserungen zu kriminalisieren.
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Quelle: Reforma Agency




