Choix, Sinaloa: wo gepanzerte Lastwagen häufiger vorkommen als Bäume
Im malerischen Berggebiet von Choix – einem Ort, der so ruhig ist, dass Nachbarn Schüsse für Feuerwerkskörper halten – beschlossen die Bundeskräfte, mit ein paar Fahrzeugen Verstecken zu spielen. Zwei Lastwagen, einer davon mit mehr Panzerung als das Ego eines Politikers, wurden in einem Haus in der Stadt Bacayopa gesichert. Gibt es einen besseren Ort, um ein Arsenal aufzubewahren als zu Hause, zum Beispiel Weihnachtsdekorationen?
Waffen, Patronen und ein Hauch von Ironie
Unter den entdeckten Schätzen: ein brauner Dodge Ram Hemi (elegant für den Gang zum Supermarkt, oder?) und ein Chevrolet Cheyene, beide begleitet von Waffen und Patronen, die für AK-47-Gewehre nützlich sind. Denn in Bacayopa geht es natürlich nicht um Trinkwasser, sondern darum, genügend Munition für einen Bürgerkrieg zu haben. Nachbarn in der Gegend, Experten darin, zwischen Donnergeräuschen und einem Kugelhagel zu unterscheiden, berichteten von der Anwesenheit bewaffneter Männer und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Komm schon, ein normaler Tag in den Bergen.
Gouverneur Rubén Rocha Moya erklärte in seinem Wunsch, das Ungewöhnliche zu normalisieren, dass die Zusammenstöße auf den nicht ganz so freundlichen Besuch einer Gruppe aus Chihuahua zurückzuführen seien. Gewalttourismus? Kultureller Austausch mit Kugeln? Die Wahrheit ist, dass die Regierung zusätzlich zur Entsendung von Bundestruppen auch Lebensmittelunterstützung verteilte. Denn nichts beruhigt die Stimmung mehr als eine Speisekammer nach einer Schießerei.
Unterdessen setzt die Armee ihre Operationen fort, denn in Choix ist Sicherheit wie ein Schlag-in-eins-Spiel: Jedes Mal, wenn man ein Problem löst, entsteht ein anderes. Und so geht das Leben zwischen gepanzerten Fahrzeugen und Kugeln weiter in dieser Ecke von Sinaloa, wo Adrenalin in den Lebenshaltungskosten inbegriffen ist.
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