Die Gouverneurin von Chihuahua, María Eugenia Campos Galván, ließ am Freitag die Bombe platzen: Eine Spezialeinheit soll die Auflösung eines Drogenlabors und den Tod zweier CIA-Agenten untersuchen.
Wendy Paola Chávez Villa, derzeitige Leiterin der Sonderstaatsanwaltschaft für Frauenfragen (FEM), wird die Leitung übernehmen. Ironie? Ein Gender-Staatsanwalt untersucht eine Operation, bei der zwischen dem 17. und 19. April vier Menschen ums Leben kamen – zwei Staatsbeamte und zwei Gringos.
Campos verspricht „starke Ergebnisse“ und Schläge gegen die organisierte Kriminalität. Aber hier ist das Detail: Sheinbaum sagte bereits, dass er nichts über US-Agenten auf mexikanischem Territorium wisse. Die Washington Post identifizierte sie als CIA; Die Los Angeles Times spricht von vier Agenten am Tatort, nicht von zwei.
„Wir werden weiterhin mit aller Entschlossenheit daran arbeiten, der Bedrohung durch die organisierte Kriminalität entgegenzutreten“, sagte Campos, ohne jedoch nähere Angaben zu den Fortschritten zu machen.
Der Gouverneur traf sich mit Omar García Harfuch, um die Versionen abzustimmen. Unterdessen bleibt die FEM in den Händen einer Person, deren Name nicht bekannt gegeben wurde. Klassiker: selektive Transparenz.
Das Drogenlabor in El Pinal war eine Glasfabrik. Campos verkauft es als großen wirtschaftlichen Schlag für Drogenhändler. Aber die Frage, die niemand beantwortet: Was machten CIA-Agenten bei einer mexikanischen Operation, ohne den Präsidenten zu benachrichtigen?
Die historische Erinnerung spielt hier eine schmutzige Rolle: Jedes Mal, wenn es Todesfälle mit einem Gringo-Pass gibt, riechen die offiziellen Versionen nach Bequemlichkeit. Hoffen wir, dass diese Einheit keine weitere Übung im Nebel ist.




