Hollywood wird wegen der Migranten (im wahrsten Sinne des Wortes) nass
Denn nichts sagt „Verteidigung der Menschenrechte“ so sehr wie ein Hut mit dem Wort „Immigrant“ auf Englisch. Mark Ruffalo, derselbe, der wie der Hulk das Universum rettete, beschloss, dass seine nächste Mission darin bestand, die amerikanische Demokratie bei einem Regenguss in Manhattan zu retten. An seiner Seite Susan Sarandon, die sicherlich dachte: „Wenn ich die Rocky Horror Picture Show überlebt habe, werde ich das überleben.“. Zusammen mit anderen Koryphäen wie Moby (ja, der mit den Platten, die keiner mehr hört) und Glenn Close (der immer noch auf der Suche nach ihrem Oscar ist) protestierten sie gegen Trumps Razzien. Die Einstellung? Bryant Park, wo der Regen das einzige Element war, das keine Empörung vortäuschen musste.
Mexikaner: zwischen Kunst und Stille
Währenddessen wurden auf der anderen Seite des Landes berühmte Mexikaner in den Netzwerken wegen ihrer Abwesenheit bei den Protesten disponiert. Guillermo del Toro, das Genie hinter Pans Labyrinth, entschied sich für Stille. Strategie? Furcht? Oder war er einfach zu sehr damit beschäftigt, sein nächstes Fantasiewesen zu entwerfen? Wer weiß. Aber Eugenio Derbez, der einer Seifenoper würdig war, trat in extremis bei einer Demonstration in West Hollywood auf, begleitet von seiner Frau Alessandra Rosaldo. „Unterstützung lateinamerikanischer Einwanderer“, schrieb er, denn nichts zeugt von mehr Engagement als ein Instagram-Live mit 155.000 „Gefällt mir“-Angaben.
Pepe Aguilar seinerseits entschied, dass der beste Weg, Widerstand zu leisten, ein Corrido sei. „Ich werde nicht gegen das System kämpfen, ich werde mit der Kunst friedlichen Widerstand leisten“, erklärte er. Was übersetzt bedeutet: „Ich werde singen, anstatt ins Gefängnis zu gehen“. In der Zwischenzeit kündigte Peso Pluma, der meistgehörte Künstler auf Spotify (ja, der, den Ihre Onkel noch nicht kennen), Spenden an. Denn wie könnte man Überfälle besser bekämpfen als mit Schecks?
Die Rede, nach der niemand gefragt hat (die aber jeder gehört hat)
Ruffalo hielt in einem Moment epischer Inspiration eine Ansprache an die Menge: „Jetzt sind wir die Avengers.“. Denn offensichtlich ist der Vergleich eines Protests mit einem Superheldenfilm genau das, was wir brauchten. Und wer ist Thanos in dieser Geschichte? Trump natürlich, denn nichts sagt so viel „Diktator“ wie ein Typ, der um 3 Uhr morgens twittert. Im ganzen Land kam es zu Demonstrationen, auf denen der Präsident beschuldigt wurde, sich wie ein König zu verhalten. Glücklicherweise gibt es in den Vereinigten Staaten keine Monarchie … nur eine permanente Reality-Show.
Was kommt als nächstes? Weitere Proteste, mehr virale Posts und wahrscheinlich mehr Prominente, die auf den Zug des Last-Minute-Aktivismus aufspringen. Denn letztendlich muss im Zeitalter der Netzwerke auch die Revolution Instagram-fähig sein.
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