Vaiana und Evil Dead, zwei Gesichter des Sommers im Kino

Disney lässt einen Zeichentrickklassiker wieder aufleben, während der Horror mit einer intensiveren Darbietung zurückkehrt.

Zwei Premieren für unterschiedliches Publikum

Die Sommersaison in den Kinos erhält zwei radikal unterschiedliche Vorschläge: die Rückkehr von Moana in einer Live-Action-Version und die neue Folge der Evil Dead-Saga. Der erste richtet sich an das Familienpublikum; das zweite an die Anhänger des extremsten Terrors.

Moanas neue Reise

Zehn Jahre nach der Zeichentrickpremiere lässt Disney Moana mit einem Budget von 200 Millionen Dollar wieder aufleben. Regie führt Thomas Kail mit Catherine Laga’aia in den Hauptrollen, begleitet von Dwayne Johnson als Maui, jetzt in physischer Form. Der Film enthält einen unveröffentlichten Song von Lin-Manuel Miranda mit dem Titel Along the way. Johnson hat darauf hingewiesen, dass das Projekt die pazifische Kultur und die Erinnerung an seinen Großvater würdigt.

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Evil Dead on Fire: ungezügelter Terror

Das andere Extrem ist „Evil Dead on Fire“, unter der Regie des Franzosen Sébastien Vanicek und mit Souheila Yacoub als Protagonistin. Die Geschichte handelt von einer Witwe, die mit ihren Schwiegereltern in einem abgelegenen Haus Zuflucht sucht, wo dämonisches Chaos ausbricht. Erste Kritiken beschreiben den Film als den intensivsten Teil der Reihe mit einem hohen Maß an expliziter Gewalt. Sam Raimi, ursprünglicher Schöpfer, ist als Produzent beteiligt.

Beide Premieren zielen darauf ab, ein sehr unterschiedliches Publikum zu erreichen, aber sie haben das gemeinsame Ziel, die Sommersaison auf der großen Leinwand zu markieren.

Moisés Peñaloza, der fünfte bestätigte Bewohner von La Casa de los Famosos

Der 34-jährige Schauspieler steigt in die Reality-Show mit einer Karriere ein, die Seifenopern, Modeling und sogar ein Restaurant umfasst.

Eine Garnele, zwei Theatermasken und ein Aufnahmegerät enthüllten seine Identität

Die Produktion von „Das Haus des berühmten Mexiko“ löste das Rätsel mit visuellen Hinweisen. Das fünfte Mitglied ist der Schauspieler Moisés Peñaloza, 34 Jahre alt.

Damit schließt er sich den bereits angekündigten Ernesto Laguardia, Karina Torres, Ximena Herrera und Aldo Redón an.

Wer ist Moisés Peñaloza?

Er wurde in Mexiko-Stadt geboren und wuchs in Tamaulipas auf. Er studierte am Tamaulipeco Institute for Culture and the Arts (ITCA). Im Jahr 2015 schloss er sein Studium am Center for Artistic Education (CEA) von Televisa ab.

Seine Karriere umfasst Seifenopern wie „El Ángel de Aurora“, „Corazón de oro“, „Minas de Pasión“ und „Designando tu amor“. Er nahm auch an Unitarien wie „La rosa de Guadalupe“ und „Como dice el dicho“ teil. Im Theater spielte er in „Wer sich verliebt, verliert“.

Über die Schauspielerei hinaus wagte sie sich an die internationale Modelarbeit mit Marken wie Levi’s. Sein tänzerisches Talent stellte er auch beim Wettbewerb „The Stars Dance on Today“ unter Beweis.

Er ist Geschäftsmann: Inhaber des Fischrestaurants Don Camarón. Im Jahr 2022 vertrat er Mexiko bei Mister Supranational und erreichte den dritten Platz, womit er als einer der schönsten Männer des Wettbewerbs galt.

Persönlich hatte er eine dreijährige Beziehung mit der Schauspielerin Elaine Haro, die auch in „Das Haus des berühmten Mexiko“ mitwirkte.

Mit seinem Auftritt fügt die Reality-Show ein vielseitiges Profil hinzu, das Schauspiel, Business und Präsenz auf dem Laufsteg vereint. Das Haus bereitet sich auf eine neue Saison mit Geschichten vor, die das Publikum fesseln werden.

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Emiliano Zurita wird in der dystopischen Serie „Die Zukunft gehört uns“ mitspielen

Emiliano Zurita führt die multinationale Besetzung in lateinamerikanischen dystopischen Serien an.

Eine Geschichte des kontinentalen Wiederaufbaus

Der mexikanische Schauspieler Emiliano Zurita, bekannt für seine Rollen in „Nobody See Us Depart“ und „Zorro“, übernimmt die Hauptrolle in „The Future Is Ours“. Die Serie, die derzeit gedreht wird, spielt in einer postapokalyptischen Welt. Zurita spielt eine Prophetin, die den Wiederaufbau der Gesellschaft nach dem globalen Zusammenbruch leiten soll.

Die Produktion vereint eine hochkarätige internationale Besetzung. Herausragend sind der Uruguayer Enzo Vogrincic, die Kolumbianerin Marleyda Soto, die Argentinierin Delfina Chaves und der Chilene Alfredo Castro. Letzterer wird den politischen Berater des geistlichen Führers spielen.

Kulturelle Vielfalt als Siegel

Die Handlung stellt ein Szenario dar, in dem die Überlebenden unter einer neuen einheitlichen Regierung für Lateinamerika zurückgelassen werden. Jeder Schauspieler behält den Akzent und die Redewendungen seines Herkunftslandes bei. Dies bereichert die Erzählung und spiegelt die kulturelle Vielfalt des Kontinents wider.

Die Serie verspricht, die Herausforderungen des sozialen Wiederaufbaus inmitten einer tiefen Krise zu untersuchen. Die Charaktere müssen sich ihren eigenen inneren Konflikten und der Komplexität einer neuen Weltordnung stellen.

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Alejandra Ambrosi: der schlechte Apfel aus „Eine komplizierte Familie“

Alejandra Ambrosi spielt in der neuen ViX-Serie eine ehrgeizige Ehefrau.

Alejandra Ambrosi genießt es, das Stück zu sein, das eine Familie destabilisiert. Die mexikanische Schauspielerin gesteht, dass schwarzer Humor sie verführt, und deshalb stimmte sie zu, bei „Eine komplizierte Familie“ mitzumachen, einer Serie, die jetzt auf ViX verfügbar ist.

Die Produktion dreht sich um Adriana Barraza – bekannt aus „Amores Perros“ – die die Matriarchin spielt. Ambrosi spielt die Frau von Marcus Ornellas, einem von Barrazas Kindern.

Ein Charakter mit Schatten

„Es geht um eine Frau, die mehr Schatten als Licht hat, ehrgeizig ist, aus einer wohlhabenden Familie stammt und das Gefühl hat, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein“, erklärt die Schauspielerin. „Sie verlangt mehr, sie drängt ihren Partner: ein Schwimmbad, einen neuen Lastwagen. Sie ist wie eine Lady Macbeth, die ihre Kinder drängt.“

Beide Charaktere verstricken sich laut Ambrosi in „eine machiavellistische Atmosphäre“ und stellen sich Hindernissen bis zum Äußersten, allerdings mit viel schwarzem Humor.

„Eine komplizierte Familie“ ist eine Produktion von Carmen Armendáriz unter der Regie von Mafer Suárez, Juan Carlos de Llaca und Héctor Márquez. Die Handlung beginnt nach dem Tod des Patriarchen: Seine Witwe zeigt erste Anzeichen von Alzheimer, während sie die Finanzen und das Verhalten ihrer fünf erbwilligen Kinder kontrollieren muss.

Zur Besetzung gehören Marisol del Olmo, Oka Giner, Mayra Batalla und Edu Maruri.

„Es gibt keine perfekte Familie. Hier ist es wie eine Art mexikanische ‚Nachfolge‘“, vergleicht Ambrosi.

Ein weiteres aktives Projekt

Die Schauspielerin ist derzeit auch in „Guardián de mi vida“ zu sehen, einer Produktion von ViX und Las Estrellas, die von „Amor en custodia“ (2005) inspiriert wurde. In dieser Geschichte spielt sie die Frau des Leibwächters: eine Figur, die im Original kaum existierte und jetzt eine Schlüsselrolle spielt.

„Sie ist eine lustige Frau, bewaffnet, besitzergreifend und eifersüchtig, aber gesprächig. Sie wird alles tun, um ihren Mann nicht zu verlieren“, erklärt sie.

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