Cazzu präsentiert ihr Buch „Perreo, A Revolution“ mit feministischem Ansatz
Die argentinische Sängerin und Songwriterin Cazzu präsentierte in Mexiko ihr literarisches Werk „Perreo, Una Revolución“, einen kritischen Essay, der die urbane Musikindustrie aus einer Geschlechterperspektive untersucht. Durch ihre persönlichen Erfahrungen befasst sich die Künstlerin mit Themen wie strukturellem Machismo, künstlerischer Zensur, Schwesternschaft und körperlicher Autonomie und hinterfragt die Stereotypen, die Frauen im Reggaetón umgeben.
Ein Manifest für gleiche Verhältnisse
Während einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt definierte Cazzu Feminismus als „die ständige Suche nach Gerechtigkeit“: „Wir sind eine Bewegung, die faire Bedingungen für alle Menschen anstrebt. Dieses Buch erklärt diesen Kampf mit Einfachheit, denn Gleichheit sollte kein komplexes Konzept sein“, sagte die 31-jährige Autorin.
Die Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Julieta Emilia Cazzuchelli heißt, analysierte, wie Perreo – ein mit Reggaeton assoziierter Tanz – zu einem Werkzeug für weibliches Empowerment wird: „Die Wiederverbindung mit unserem Körper ist der erste Schritt. Wenn wir tanzen, erzeugen wir Freude und dann reflektieren wir politisch über diesen Akt“, erklärte die Interpretin von Hits wie „Mala Suerte.“
Kunst als Widerstand gegen Frauenfeindlichkeit
Das Buch, das geschrieben wurde, bevor Cazzu Mutter von Inti wurde, untersucht die Machtdynamik in der urbanen Musik und zitiert Beispiele von Kollegen wie Karol G, Anitta und Tokischa. „Durch das Schreiben konnte ich Ideen ausdrücken, die in der Musik enthalten sind. Jetzt kann ich sie vertiefen“, bemerkte er.
Die Publikation entwickelte sich zu einem alternativen Kanal, um über die Kontroversen hinaus mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten: „Ich möchte als Künstlerin gesehen werden, aber ich beanspruche auch das Recht, geheimnisvoll oder ‚cool‘ zu sein, ohne dass dies meinen feministischen Diskurs zunichte macht“, fügte sie hinzu.
Vortragsagenda in Mexiko
Im Rahmen der Aktion wird Cazzu zwischen dem 8. und 11. August eine Autogrammstunde im Cine Lindo und im FCE Rosario Castellanos für die ersten 100 Käufer des Buches abhalten. Darüber hinaus wird er im Oktober mit seiner Latinaje-Tournee ins Land zurückkehren, mit Konzerten im Auditorio Nacional (14.10. und 15.15.), im Auditorio Telmex in Guadalajara (16.10.) und im Auditorio Banamex in Monterrey (18.10.).
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Bild: Reforma Agency




