Das Huachicol-Theater hat eine neue Aufführung
Die Generalstaatsanwaltschaft hat gerade ein Urteil veröffentlicht, das nach poetischer Gerechtigkeit klingt. Jesús Niño Jalomo und Luis Ángel Villalón Espinosa verbringen acht Jahre in der Kälte, weil sie in Sonora 112.000 Liter Diesel gehandelt haben. Also ohne weitere Umschweife.
Der Tatort? International Highway 15, Abschnitt Hermosillo-Nogales, Mitte September 2024. Zwei Sattelschlepper, bis zum Rand mit Treibstoff beladen, den sie sich nicht erklären konnten. Die Nationalgarde hielt sie auf.
Der Strafmaßstab: schuldig wegen unerlaubten Ölbesitzes. Es handelt sich nicht um irgendein Bagatelldelikt, sondern um einen direkten Schlag in die Taschen der organisierten Kriminalität. Zusätzlich zu den acht Jahren bei Cefereso in Hermosillo erhielten sie:
- Geldstrafe von 868 Tausend 560 Pesos
- Aussetzung bürgerlicher und politischer Rechte
- Beschlagnahme der beiden Lastwagen und Panzer
Die politische Moral: Dies ist kein Einzelfall. Es ist eine klare Botschaft, dass die FGR bei Huachicoleo die Schrauben festzieht. Jeder Liter gestohlener Diesel ist Geld, das aus der Staatskasse abfließt und in Schulen, Krankenhäuser oder Straßen hätte fließen sollen. Wie mein Vater sagt: „Politik kommt immer in die Küche.“
Was kommt als nächstes? Es bleibt abzuwarten, ob dies größere Netzwerke auflöst oder nur eine Demonstration ist. Doch vorerst haben zwei Männer Zeit, über ihre Entscheidungen nachzudenken, während der Diesel, den sie auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollten, in den Händen des Gesetzes bleibt.




