Blue Ivy Carter ist nicht mehr das Mädchen, das wir hinter den Kulissen von Beyoncés Konzerten sahen. Mit 14 Jahren stand der Erstgeborene der Carters auf dem exklusivsten Teppich der Modewelt und machte deutlich, dass Stil vererbt und nicht erlernt wird.
Cremefarbenes trägerloses Kleid von Balenciaga, Puffrock, strukturiertes Oberteil. Goldene Glitzer-Absätze, Diamant-Halskette, Ringe, Armband. Und eine kurze Bomberjacke an der Schulter, die ihm den lässigen Touch verlieh. Die Cat-Eye-Sonnenbrille war der letzte Schliff. Das Ergebnis? Eine Mischung aus einer modernen Prinzessin und der Einstellung von jemandem, der weiß, dass die Kamera sie liebt.
Die Ausnahme, die die Regel bestätigt
Hier kommt die Wendung in der Handlung: Die Met Gala hat eine Richtlinie für über 18-Jährige. Aber wie in jeder Hollywood-Geschichte gibt es Ausnahmen. Blue kam herein, weil sie mit ihren Eltern kam und weil Beyoncé zusammen mit Nicole Kidman, Lauren Sánchez Bezos und der allmächtigen Anna Wintour Co-Vorsitzende der Veranstaltung war. Also ja, Macht öffnet auch in der Mode Türen.
Blau ist im Rampenlicht nicht neu. Seit ihrer Geburt im Jahr 2012 ist sie eines der berühmtesten Mädchen der Welt. Sängerin, Tänzerin, Gewinnerin eines BET Award im Alter von acht Jahren. Er kommt von der „Cowboy Carter“-Tour, wo er die Bühne mit seiner Mutter und sogar seiner Großmutter Tina Knowles und seiner Schwester Rumi teilte.
Das Thema des Abends: „Kostümkunst“
Der Slogan lautete „Mode ist Kunst“ und Blue interpretierte ihn auf seine eigene Weise. Keine direkten Hinweise auf bestimmte Werke, aber mit einer Leichtigkeit, die Beyoncé stolz herausplatzen ließ: „Sie war bereit! Sie ist bereit!“
Die jüngeren Brüder im Schatten
Während Blue glänzt, bleiben die Zwillinge Rumi und Sir (2017) zurückhaltender. Rumi trat bereits in der „Cowboy Carter“-Ära auf und löste Spekulationen darüber aus, ob er in die künstlerischen Fußstapfen der Familie treten wird. Sir seinerseits bevorzugt Anonymität. Jeder auf seine Art.
Sie war nicht die einzige Minderjährige auf der Party
Auch Sunday Rose Urban, Tochter von Nicole Kidman, war anwesend. Und Beyoncé gestand aufgeregt gegenüber der Vogue: „Sie sieht wunderschön aus. Es ist unglaublich, das mit ihr teilen zu können.“
Denn am Ende blieb, jenseits der Designerkleider und der Regeln der Gala, ein Mutter-Tochter-Moment, den nicht einmal der Algorithmus nachbilden kann.




