Realität oder Privileg? Der Kommentar von Bárbara Mori kam nicht gut an
Bárbara Mori war direkt. Auf die Frage, ob sie bereit wäre, an einem Programm wie „Das Haus des berühmten Mexiko“ teilzunehmen, antwortete sie mit einem klaren „Nein“. Der Grund dafür ist ihrer Meinung nach ein Privileg: Sie kann sich ihre Projekte aussuchen.
„Ich habe das Privileg zu entscheiden, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Das weiß ich zutiefst zu schätzen, ich würde es heute nicht tun.“
sagte die 48-jährige Schauspielerin. Sie erklärte, dass sie hofft, nie in die wirtschaftliche Notwendigkeit zu geraten, die sie dazu zwingt, etwas nur des Geldes wegen anzunehmen.
Aber hier ist das Detail, das in den sozialen Medien Anklang gefunden hat. Sein Sohn, Sergio Mayer Mori, nahm an einer Reality-Show teil. Erst vor sechs Monaten war er in The VIP Farm. Die Ironie blieb nicht unbemerkt.
Die Reaktionen waren unmittelbar (und scharf)
Während einige seine Position begrüßten, wiesen andere Benutzer auf den familiären Widerspruch hin. „Ihr Kommentar ist bedauerlich, wenn Ihr Sohn und Ihr Ex-Mann davon leben“, heißt es in einer Veröffentlichung. Ein anderer war direkter: „Nun, sein Sohn hatte das Bedürfnis, ‚The Farm‘ zu betreten.“
Das Thema wurde sogar in der Reality-Show selbst angesprochen. Fabiola Campomanes, eine Freundin von Sergio, sagte damals, dass Bárbara die Sendung wahrscheinlich nicht gesehen habe, weil sie ihre Zeit in Dinge von „größerer intellektueller Bedeutung“ investiert habe.
Und Sergio selbst machte seine Gründe für die Teilnahme am Wettbewerb transparent. Mehr als einmal gab er zu, dass er dies wegen seines Gehalts und um seine Musik zu promoten tat.
„Ich war am Verhungern … als ich dieses Projekt bekam, dachte ich: ‚Danke, ich habe jetzt Geld, um die Schule meiner Tochter zu bezahlen und zu essen‘“,
Der junge Mann gestand während seiner Teilnahme.
Am Ende entfachte Bárbara Moris Clip die übliche Debatte: das Privileg derer, die wählen können, versus die Bedürfnisse derer, die nicht wählen können. Ein aufrichtiger Kommentar aus ihrer Blase, der unbeabsichtigt die Arbeitsentscheidungen ihrer eigenen Familie in ein unangenehmes Licht rückte. Das Leben imitiert die Kunst … oder zumindest das Fernsehen.




