Ein Klassiker ist weg
Die Nachrichten kamen wie diese Schläge, von denen man weiß, dass sie kommen, aber man ist nie bereit. Ricardo de Pascual, dieses Gesicht, das wir alle kennen, auch wenn wir seinen Namen nicht kennen, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Mehr als sechs Jahrzehnte lang haben er Menschen zum Lachen gebracht und sich von der Leinwand entfernt.
Die ANDA hat es klar gesagt:
„Die National Association of Actors bedauert den sensiblen Tod unseres Kollegen Ricardo de Pascual. Unser tiefstes Beileid an Familie, Freunde und Kollegen. RIP.“
Von der Nachbarschaft zu Ihrer Erinnerung
Wenn Sie mit offenem Fernsehen aufgewachsen sind, haben Sie es tausendmal gesehen. In ‘El Chavo’ war es Herr Calvillo – derjenige, der das Viertel kaufen wollte –, aber auch der Restaurantkellner und Herr Hurtado. In ‘El Chapulín Colorado’ geriet er in Folgen in Schwierigkeiten, die immer noch auf YouTube im Umlauf sind.
Seine Karriere war diese seltsame Mischung: Man konnte ihn in „Bubble Odyssey“ oder in „Neighbors“ finden, wo er Kontakt zu Großeltern und Enkelkindern aufnahm. In Seifenopern wie „El manantial“ oder „Cameleones“ zeigte er, dass Drama auch sein Fachgebiet ist.
Aber De Pascual war mehr als nur bekannte Gesichter. Er war Lehrer, Regisseur und Produzent. Er bildete neue Talente aus und arbeitete weiter. In seinen späteren Jahren sprach er offen über seinen Kampf gegen COPD und wurde zum Sprachrohr für viele Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden.
Das Seltsame ist, sich das mexikanische Fernsehen ohne seine ständige Präsenz vorzustellen. Diese Schauspieler wirkten wie feste Möbel in der Kulturlandschaft, und wenn sie gehen, merkt man die Leere.
Ein engagierter Profi ist gegangen, aber vor allem ist ein Stück unseres kollektiven Gedächtnisses gegangen. Eines dieser Gesichter, die man sieht und denkt „Ah, dieser Mann“. Jetzt bleibt nur noch die Erinnerung – und die Skizzen, die auch künftige Generationen zum Lachen bringen werden.




