Wenn die Musik läuft… zahlt jemand?
Ah, Zoé Robledo, unsere geliebte Direktorin des IMSS, kam wie ein bürokratischer Superheld zur Rettung, um das „kleine Missverständnis“ darüber aufzuklären, ob das Institut die musikalischen Launen der Azteca Foundation mit öffentlichen Mitteln finanzierte. Aber natürlich nicht! Dachten sie, dass das Geld der Steuerzahler für Geigen und Flöten ausgegeben wurde? *seufzt dramatisch*.
In der mittlerweile klassischen Morgenkonferenz (dieser Reality-Show, in der jeder handelt, aber niemand gewinnt) ließ Robledo die Bombe platzen: „Es gab keinen Ressourcentransfer“. Was für eine Erleichterung! Es gab nur eine Vereinbarung, bei der die Stiftung Grupo Salinas zufällig 315 Musikinstrumente spendete. Selbstlose Großzügigkeit oder PR-Strategie? Die Welt wird es nie erfahren … oder sie wird es erfahren, aber heute ist nicht die Zeit, darüber zu diskutieren.
Die magische Mathematik des IMSS
Unterdessen gab das IMSS in der Abteilung für Kreativstatistik Zahlen bekannt, die jeden Buchhalter vor Rührung zum Weinen bringen würden: 831.328 Operationen (41 % des Ziels), 13,9 Millionen Fachberatungen (46 % Fortschritt) und 57 Millionen Familienberatungen (57 %). Oh! Bei diesen Zahlen ist es sogar schön, krank zu werden… *auf Holz klopfen*.
Das Geheimnis? Abend- und Nachtschichten und sanierte Operationssäle. Denn nichts sagt mehr über „effiziente öffentliche Gesundheit“ aus als jemand um 3 Uhr morgens zu operieren. „Vollnarkose oder starker Kaffee?“ , fragen die Ärzte gähnend. Natürlich erwähnte niemand, ob Patienten den Vampirplan überleben.
Die Kultur, die nichts kostet (so heißt es zumindest)
Zurück zum musikalischen Thema: 279 Kinder erhalten dank dieser Vereinbarung kostenlosen Unterricht. Wie schön! Obwohl man sich fragt: Werden die kleinen Musiker “El son de la Bureaucracia” oder “Las mañanitas Fiscales” spielen? Natürlich stellte Robledo klar, dass dem Beirat des IMSS auch die Fundación Azteca angehört, sie sei aber „gemeinnützig“. Klar, wie diese „zuckerfreien“ Kekse mit Maissirup.
Die Moral: Wenn Sie eines Tages sehen, wie die IMSS Schecks an Mariachis austeilt, denken Sie daran: Sie sind „Instrumente der Transparenz“. Und wenn Ihnen eine Operation um Mitternacht angeboten wird, bringen Sie eine Thermoskanne Kaffee mit.
Waren Sie von diesen Zahlen überrascht? Teilen Sie dieses Juwel institutioneller Ironie und entdecken Sie mehr „#NotesThatLookSatire“ in unseren Netzwerken. Weil die Realität immer die Fiktion (und das Budget) übertrifft!




