Gouverneur David Monral bekräftigte, dass die Verantwortlichen für den Tod von zehn Menschen in den Gemeinden Pánuco, Morelos und Sain Alto vor Gericht gestellt werden. Die Leichen wurden geortet, fünf davon hingen an einer Fahrzeugbrücke. Unter den Opfern sind ein ehemaliger PAN-Bürgermeister, Gemeindebeamte, Geschäftsleute und ein ehemaliger Stadtrat von Durango.
Die Generalstaatsanwaltschaft von Zacatecas berichtete, dass die Hauptermittlungslinien auf mögliche Erpressungshandlungen und geheime Absprachen von Beamten hindeuten. Staatsanwalt Cristian Paul Camacho Osnaya erklärte, dass den zehn Opfern zwischen dem 16. und 18. Juli die Freiheit entzogen wurde, bevor ihre Leichen in verschiedenen Teilen des Staates gefunden wurden.
Details der Entdeckung
Die Behörden gaben an, dass fünf der Opfer laut toxikologischen Tests positiv auf kürzlichen Drogenkonsum getestet worden seien. Im Rahmen der Ermittlungen verfügen sie bereits über Videos von Überwachungskameras. Auf einer der Websites wurden mutmaßliche Betäubungsmittel mit Nachrichten gefunden, die kriminellen Gruppen zugeschrieben werden.
Zu den identifizierten Personen gehören der ehemalige Bürgermeister von Sombrerete, Ignacio Castrejón; der ehemalige Stadtrat von Durango Andrés Vázquez Gurrola; Beamte des Stadtrats von Fresnillo, Mitglieder des Katastrophenschutzes sowie Geschäftsleute, ein Agrarproduzent und ein Viehzüchter aus der Region.
Obwohl die Landesregierung behauptet, dass die Zahl der Tötungsdelikte in den letzten Jahren zurückgegangen sei, ist Zacatecas weiterhin einem hohen Maß an Gewalt im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität ausgesetzt. Der Fall ereignet sich vor dem Hintergrund von Tragödien, Verschwindenlassen und Straßenblockaden, die dazu geführt haben, dass die Organisation zu den am stärksten von der Unsicherheit betroffenen Unternehmen im Land gehört.
Die Situation hat bei den Bürgern Besorgnis hervorgerufen, die wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Unsicherheit und zur Gewährleistung des Schutzes ihrer Gemeinschaften fordern. Die lokalen Behörden stehen unter Druck, diesen Fall aufzuklären und künftige Gewalt zu verhindern.



