Was nach „Happy Ever After“ kommt
Vergessen Sie romantische Komödien, in denen alles mit einer zufälligen Begegnung beginnt. ‘Ein Mann pro Woche’ beginnt dort, wo andere enden: in der Trennung. Ana de la Reguera spielt Mónica, eine Frau, die nach einer Scheidung ihr Leben von Grund auf neu gestalten muss.
Und das, Freunde, ist viel realer als jedes nette Treffen in einem Café.
Es geht nicht (nur) um die Suche nach Liebe
Marco Polo Constandse, Co-Regisseur des Films, erklärt es perfekt:
„Mich interessierte die Frage, wo Frauen heute sind, nach der sexuellen Revolution und in einem bestimmten Alter. Der Film beginnt mit einer Trennung: Monica hat ihre Geschichte bereits hinter sich und jetzt muss sie ihren Platz wiederfinden. Es ist nicht der Beginn einer traditionellen romantischen Komödie, es ist das, was nach „Happy Ever After“ passiert.“
Produzentin Tania Benítez geht noch weiter: Dieser Film enthält keine vorgefertigten Antworten. Im Gegenteil, es wirft unangenehme Fragen darüber auf, wie wir heute miteinander umgehen.
„Es geht nicht nur darum, was nach ‚glücklich bis ans Ende‘ passiert, sondern auch darum, ob man erneut danach sucht. Als Menschen stolpern wir zweimal über denselben Stein.“
Da ist der Saft. Es geht nicht nur darum, einen anderen Partner zu finden (oder auch nicht). Es geht darum, mit unseren eigenen Mustern, mit der Bildung, die wir in uns tragen, und den Werten dieser seltsamen Zeiten zu kollidieren.
Für eine Generation, die mit dem Gedanken aufgewachsen ist, die Liebe sei das endgültige Ziel… Was machen wir, wenn wir das vermeintliche Ende erreichen und noch am Leben sind? ‘Ein Mann pro Woche’ umgeht das, ohne zu predigen.
Und ehrlich gesagt, Ana de la Reguera dabei zuzusehen, wie sie sich in diesem Chaos zurechtfindet, verspricht interessanter zu werden als tausend Geschichten über Liebe auf den ersten Blick.




