Drei Gruppen von Taxifahrern, die am internationalen Flughafen Mexiko-Stadt (AICM) tätig sind, lehnten es ab, während der Weltmeisterschaft Rabatte von bis zu 18 % auf ihre Tarife zu gewähren. Die Maßnahme steht im Widerspruch zu früheren Vereinbarungen, die von den Flughafenbehörden und einem Teil der Gewerkschaft angekündigt wurden.
Die Unternehmen Nueva Imagen, Porto Taxi und Sitio 300 gaben eine Stellungnahme ab, um ihre Position klarzustellen. Sie argumentierten, dass sie keine vertragliche Beziehung mit der Grupo Aeroportuario Marina (GAM) hätten, der Organisation, die die Vorteile für Flughafennutzer gefördert habe.
Den Genehmigungsinhabern zufolge stellen die angekündigten Rabatte keine direkte Senkung der Tarife dar. Es handele sich, so heißt es, um Anpassungen, die sich aus Entschädigungen für unzulässige Gebühren und Verwaltungsabläufe bei Wartungsarbeiten am AICM ergeben.
Sie fordern Transparenz
Die Taxifahrer forderten die AICM-Behörden auf, die Dokumente zu veröffentlichen, die diese Maßnahmen unterstützen. Sie forderten die GAM außerdem auf, die Protokolle und Verträge, in denen die Anwendung von Rabatten vereinbart wurde, transparent zu machen. Sie stellten die Rechtsgültigkeit der ihnen übertragenen Verpflichtungen in Frage.
Die Ablehnung könnte sich auf Nutzer auswirken, die während der Sportveranstaltung günstigere Tarife erwarteten. Bisher gibt es keine Gewissheit über die tatsächlichen Kosten für die Dienstleistungen des AICM während der Weltmeisterschaft.




