Die Ermittlungen gegen Tiger Woods werden intensiviert
Die Staatsanwälte gehen in diesem Fall zur Quelle. Diese Woche haben sie offiziell alle Aufzeichnungen über die verschreibungspflichtigen Medikamente des legendären Golfspielers in einer Apotheke in Palm Beach, Florida, angefordert. Sie wollen alles wissen: von den Zeiten, zu denen sie eingefüllt wurden, bis hin zu den Warnungen, während der Einnahme nicht Auto zu fahren.
Jeder Einspruch muss innerhalb von 10 Tagen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht werden.
Weder die Apotheke noch Woods‘ Anwalt Doug Duncan haben sich zu der Vorladung geäußert. Schweigen sagt zu diesem Zeitpunkt mehr als jede Aussage.
Ein Unfall, der weiterhin Fragen aufwirft
Erinnern wir uns daran, was passiert ist: Woods’ Lastwagen prallte auf Jupiter Island gegen einen Anhänger und überschlug sich. Die Behörden sagen, er sei in einem Gebiet gefahren, in dem die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 30 Meilen pro Stunde liegt. Der Schaden am Fahrzeug wurde auf 5.000 US-Dollar geschätzt.
Das Besorgniserregendste: Obwohl der Alkoholtest negativ ausfiel, fanden die Beamten zwei Schmerzmittel in seiner Tasche und meldeten „Anzeichen einer Beeinträchtigung“. Deshalb stimmte Woods zu, sich einem Urintest zu unterziehen.
Letzte Woche bekannte sich der Golfspieler des Vorwurfs des Fahrens unter Alkoholeinfluss nicht schuldig. Doch etwa zur gleichen Zeit kündigte er an, dass er vorübergehend vom Golfsport Abstand nehmen werde, um sich behandeln zu lassen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Woods mit den Folgen eines Verkehrsunfalls konfrontiert wird. 2009 nahm er einen viermonatigen Urlaub, nachdem er gegen einen Hydranten gekracht war. Und der Unfall 2021 in Los Angeles hätte ihn fast das rechte Bein gekostet.
Während die Staatsanwälte nun Pharmaunterlagen nach Antworten durchsuchen, steht die Karriere eines der größten Sportler aller Zeiten vor einer weiteren Bewährungsprobe abseits des Feldes.




