Beben der Stärke 7,1 in Venezuela löst Tsunami-Alarm aus
Nach Angaben der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) wurde an diesem Mittwoch in Venezuela ein Erdbeben der Stärke 7,1 registriert. Das Erdbeben ereignete sich um 22:04 GMT. Das Epizentrum lag 21 Kilometer östlich von Morón im Bundesstaat Carabobo.
Die Tiefe des Erdbebens betrug 9,6 Kilometer, was seine Wahrnehmung an der Oberfläche verstärkte. Die NOAA gab eine Tsunami-Warnung für Puerto Rico und die Jungferninseln heraus, obwohl in diesen Gebieten bisher keine größeren Schäden gemeldet wurden.
Nachbeben und betroffene Gebiete
Das Beben löste in Caracas alarmierende Szenen aus, wo die Bewohner auf die Straße gingen, nachdem sie die Bewegung gespürt hatten. Auch in mehreren Städten Kolumbiens wie Bogotá, Barranquilla und Bucaramanga wurde es bemerkt, allerdings ohne schwerwiegende Folgen.
Lokale Behörden bewerten mögliche Auswirkungen. Venezuela liegt in einem Gebiet mit mäßiger seismischer Aktivität und Ereignisse dieser Größenordnung sind selten. Zum Zeitpunkt der Drucklegung wurden keine Verletzten oder nennenswerten strukturellen Schäden gemeldet.




