Der ehemalige Unterstaatssekretär für Tourismus der mexikanischen Regierung, Simón Levy, war ein Partner des Geschäftsmanns José Benjamín Chow, Eigentümer eines Unternehmens, das vom US-Finanzministerium wegen angeblicher Verbindungen zum Nordostkartell sanktioniert wurde, wie aus Dokumenten des öffentlichen Handelsregisters hervorgeht.
Unternehmen mit ausgewiesenem Geschäftsmann
Den Aufzeichnungen zufolge gründeten beide 2005 das Unternehmen Latinasia Trading Solutions S.A. de C.V., das sich der Verbindung lateinamerikanischer und asiatischer Märkte widmet. Levy bestätigte außerdem seine Beteiligung an einem anderen verbundenen Unternehmen, Latinasia Travel Services, mit demselben internationalen Geschäftszweig.
Der ehemalige Beamte wies darauf hin, dass beide Unternehmen zwischen 2010 und 2012 aufgelöst wurden, bevor sie in die öffentliche Verwaltung des Bundes übergingen. Er gab an, dass die Unternehmen eine gemeinsame Adresse in Campos Elíseos 113, dem Büro des Bürgermeisters von Miguel Hidalgo in Mexiko-Stadt, hatten, ein Grundstück, gegen das seitdem ein Rechtsstreit geführt wurde.
Der Fall wird relevant, nachdem das Office of Foreign Assets Control (OFAC) kürzlich Sanktionen gegen mehrere mit Chow verbundene Unternehmen verhängt hat, darunter Casinos, die wegen mutmaßlicher Geldwäscheoperationen und Verbrechen im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität identifiziert wurden.
Levy behauptete, er habe die Beziehungen zu Chow abgebrochen, als er ins Casino-Geschäft einstieg, und behauptete, ihn 2009 den US-Behörden gemeldet zu haben. Er legte jedoch keine öffentlichen Dokumente zur Untermauerung dieser Beschwerde vor. Der Fall wird weiterhin auf internationaler Ebene geprüft.




