Das Bundesamt für Umweltschutz (Profepa) meldete die Beschlagnahmung von 2.994 Exemplaren der besonders geschützten Seegurkenart (Isostichopus fuscus). Die Sendung wurde illegal von einer in Baja California festgehaltenen Person transportiert.
Gemeinsame Operation
Am 16. Juli meldete das Sekretariat für Nationale Verteidigung (Sedena) Profepa ein verdächtiges Fahrzeug auf der Autobahn San Felipe-Ensenada. Inspektoren von Profepa und Personal des Marineministeriums (Semar) waren vor Ort. Im Auto fanden sie 39 durchsichtige Plastiktüten mit wirbellosen Meerestieren.
Die Person, die sie transportierte, verfügte nicht über die Genehmigung des Ministeriums für Umwelt und natürliche Ressourcen (Semarnat), ihre legale Herkunft nachzuweisen. Aus diesem Grund wurde sie festgenommen und dem öffentlichen Ministerium der Föderation zur Verfügung gestellt, das der Generalstaatsanwaltschaft der Republik (FGR) unterstellt ist. Auch das Fahrzeug und die Exemplare wurden beschlagnahmt.
Geschützte Arten
Die Seegurke ist in NOM-059-SEMARNAT-2010 als „Unterliegt besonderem Schutz“ und in Anhang III des CITES aufgeführt. Semarnat weist darauf hin, dass diese Arten bedroht sein könnten, weshalb ihre Wiederherstellung und Erhaltung Priorität haben. Weitere Beispiele sind die Sonora-Kröte und der Blaureiher.
Dieses wirbellose Tier hat einen länglichen Körper mit einer Länge zwischen 2,5 und 180 Zentimetern und einem Durchmesser von bis zu 25 cm. Einige Exemplare erreichen mehr als 3 Meter. Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung warnt davor, dass die Fischerei kompliziert und ihr Marktwert sehr hoch sei, was den illegalen Handel begünstige.




