Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (Sader) gab die Freigabe der ersten Charge von 2,5 Millionen sterilen Rinderschraubenwurmfliegen im Süden von Chihuahua bekannt. Die Insekten wurden im Werk Metapa de Domínguez in Chiapas im Rahmen der Bundesstrategie zur Ausrottung dieses Schädlings, der hauptsächlich Rinder befällt, produziert.
Produktion und Verbreitung
Der National Agri-Food Health, Safety and Quality Service (Senasica) schloss am 24. Juli den ersten Zyklus der Produktion und Sterilisation von Puppen ab. Diese wurden nach Tampico verschifft und dann nach Chihuahua überführt. Die Fliegen wurden in terrestrischen Ausbreitungskammern in der Gemeinde Coronado platziert.
Um sterile Insekten von wilden zu unterscheiden, werden die Puppen mit grüner Farbe gefärbt. Beim Öffnen imprägniert der Farbstoff die erwachsene Fliege und erleichtert so deren Identifizierung im Feld.
„Diese Aktion stellt einen Meilenstein dar, da es sich um den ersten Zyklus von in Mexiko produzierten und sterilisierten Fliegen seit 2012 handelt“, sagte Javier Calderón Elizalde, Chefdirektor von Senasica.
Calderón überwachte die letzten Arbeiten der Charge im Werk in Chiapas, das in der letzten Juniwoche den Betrieb aufnahm. Er wies darauf hin, dass die Produktion schrittweise und ununterbrochen erfolgen werde, mit dem Ziel, bis Ende des Jahres 100 Millionen Insekten zu erreichen.
Vorteile für Nutztiere
Der Beamte würdigte die Bemühungen der Erzeuger und der Gesellschaft, sich auf Lösungen zu einigen, die dem mexikanischen Viehbestand zugute kommen. Die Ausrottung des Schraubenwurms verringert wirtschaftliche Verluste und verbessert die Tiergesundheit in den Nutztierregionen des Landes.




