Eine Handlung auf dem Spielfeld, die darauf abzielt, die Spielregeln zu ändern
Claudia Sheinbaum ging diesen Mittwoch mit einem eindringlichen Versprechen auf die Felder von San Quintín: Die Bundesregierung ist hier, um zu liefern. Es war nicht nur eine weitere Rede. Es war der formelle Start eines Justizplans, der speziell für die Landarbeiter dieser symbolträchtigen Region entwickelt wurde.
„Warum sind wir hier? Um uns daran zu halten!“
Die Szene war etwas theatralisch, aber das Drehbuch war pure Substanz. Im Mittelpunkt der Ankündigung stehen zwei Schlüsselthemen: die Einrichtung eines Labour Justice Center des STPS und die Schaffung eines Sonderzertifikats. Dieses Dokument würde Arbeitgeber, die Agrarprodukte exportieren, dazu zwingen, ihren Tagelöhnern Sozialversicherung zu garantieren.
Jenseits des Papiers: Infrastruktur und Gesundheit
Aber Sheinbaum blieb nicht bei der Verwaltungsebene stehen. Er hat ein Paket entwickelt, das das tägliche Leben berührt. Er sprach über die Elektrifizierung aller Häuser mit der CFE, die Sanierung der Transpeninsular-Autobahn und die Gewährleistung des Zugangs zu Wasser. Im Gesundheitswesen besteht das Versprechen in einer allgemeinen Versorgung in den 20 örtlichen Zentren und in einem neuen Allgemeinen Krankenhaus, das von Militäringenieuren gebaut wurde.
Zoe Robledo, Direktorin des IMSS, bezifferte dieses Versprechen: 80 Betten, 10 Spezialbüros und sechs Lehrstühle für Chemotherapie. Hinzu kommen zwei IMSS-Kindertagesstätten und ein PILARES-Gemeindezentrum.
Die Strategie wurde, wie Sekretärin Ariadna Montiel erklärte, nach dem Besuch von 30.000 Familien seit April letzten Jahres ins Leben gerufen. Der Plan zielt darauf ab, durch formelle Verträge, Landregulierung und Sozialprogramme „Wohlstand zu verwirklichen“.
Die letzte Zusage des Präsidenten bestand darin, in sechs Monaten zurückzukehren. Ihr Ziel ist es, das Motto der Vierten Transformation genau hier, in den Ackerfeldern, in denen ein Teil des Volksvermögens kultiviert wird, Wirklichkeit werden zu lassen: „Zum Wohle aller, die Armen zuerst“. Jetzt ist es an der Zeit zu sehen, ob aus dem in San Quentin geschriebenen Drehbuch ein Werk mit einem Happy End für seine Protagonisten wird.




