Warnung aus Puebla: Souveränität wird nicht ausgehandelt
Claudia Sheinbaum machte am 5. Mai deutlich, dass Mexiko keine externe Vormundschaft akzeptiert. Am 164. Jahrestag der Schlacht von Puebla ließ der Präsident mangels öffentlicher Unterstützung eine Breitseite gegen diejenigen los, die internationale Unterstützung suchten.
„Wer externe Unterstützung sucht, weil er in unserem Land keine Unterstützung in der Bevölkerung hat, ist zur Niederlage verurteilt.“
Der Präsident war direkt: „An diejenigen, die die Eroberung noch einmal als Erlösung erleben, an diejenigen, die glauben, dass das Volk dumm ist, an diejenigen, die Hernán Cortés und seine Gräueltaten rechtfertigen wollen: Sie sind zur Niederlage verurteilt.“
Historische Erinnerung als Schutzschild
Sheinbaum erinnerte daran, dass die Mexikaner die Lektion von 1862 gelernt hätten: Hier entscheidet keine Macht. Er zitierte Juárez: „Der Triumph der Reaktion ist moralisch unmöglich.“
Die Botschaft richtete sich auch an die Vereinigten Staaten: „Erinnern wir uns an den großen Moment zwischen Juárez und Lincoln, aber wir sind uns im Klaren: Wir sind frei, wie die Ureinwohner, die während der Eroberung in die Berge gingen, um ihr Recht auf Organisation zu bewahren.“
Protest und Parade
Der Generaldirektor nahm 31.000 Soldaten des Nationalen Militärdienstes und 800 freiwillige Frauen auf. Er forderte sie auf, den Kampf vom 5. Mai als Erinnerung an den Widerstand angesichts ausländischer Invasionen und internem Verrat nicht zu vergessen.
Verteidigungsminister Ricardo Trevilla bezeichnete die Schlacht von Puebla als „Ausgangspunkt des Nationalismus“. Der Gouverneur von Puebla, Alejandro Armenta, unterstützte Sheinbaums Position: „Das Heimatland ist weder eine Kolonie noch ein Protektorat.“
Keine Überraschungen
Die Zeremonie umfasste eine Blumenspende am Mausoleum von Ignacio Zaragoza und eine zivil-militärische Parade. Die Präsidentin wurde von ihrem legalen und erweiterten Kabinett begleitet, von Rosa Icela Rodríguez bis Luisa María Alcalde.
Der Hintergrund? Sheinbaum wirft einen politischen Fehdehandschuh hin: Wer äußere Erlösung sucht, ist verloren. Die Geschichte, sagt er, verzeiht denen nicht, die gegen das Volk wetten.




