Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigte an, dass nach der Fußball-Weltmeisterschaft Gesundheitsexperten an der Morgenkonferenz teilnehmen werden, um die Gefahren der übermäßigen Nutzung sozialer Netzwerke und digitaler Plattformen bei Mädchen, Jungen und Jugendlichen in Mexiko aufzuzeigen.
Plattformregulierung
Unter Beteiligung des Kongresses und der Medien wird eine Debatte über die Kontrolle der Plattformen eröffnet, wer sie hat und wie diese Macht konzentriert ist. Gegenstand der Diskussion sind Befragungen von Müttern und Vätern. Basierend auf den Ergebnissen soll die Nutzung sozialer Netzwerke in Schulen reguliert werden, beispielsweise mit landesweiten Beschränkungen für die Nutzung von Mobiltelefonen in Klassenzimmern.
Auch künstliche Intelligenz wird analysiert: wie sie voranschreitet, was in der Welt passiert und welche Standards es gibt. Sheinbaum betonte, dass die Initiative den Schutz der Gesundheit und nicht die Zensur zum Ziel habe. „Es gibt Missbräuche in den Netzwerken, die nicht erlaubt sein sollten. Es handelt sich nicht um Zensur, sondern um das Recht auf Information und Gesundheitsfürsorge“, sagte er.
Geplante Aktionen
Sobald die Weltmeisterschaft vorbei ist, werden Experten Familien vor der Entwicklung der KI warnen, ohne der Zensur zu verfallen. Die Position war bereits bei Präsidentenrundgängen durch Tabasco und Baja California angekündigt worden, bei denen Kinder aufgefordert wurden, die Bildschirmzeit zu reduzieren und im Freien Sport zu treiben.
Besorgniserregend ist die hohe Zahl an Stunden vor Bildschirmen. Bereits am 17. Juni hatte der Präsident seine Besorgnis darüber geäußert, dass Kinder und Jugendliche mehr Zeit mit dem Anschauen von Videos verbringen als mit Spielen, Lernen oder dem Zusammenleben als Familie. Er betonte, dass es in Mexiko kein Gesetz zur künstlichen Intelligenz gebe und dass es notwendig sei, dieses im Dialog mit Eltern und Lehrern zu schaffen.
Auswirkungen auf Gesundheit und Sozialisation
Es wurde gewarnt, dass eine längere Exposition gegenüber Bildschirmen Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit und die Fähigkeit zur sozialen Interaktion hat. Ziel der Verordnung ist es, den Zugang zu Technologie mit dem Wohlergehen des Kindes in Einklang zu bringen, ohne das Recht auf Information zu beeinträchtigen.




