Eine Rede in Campo Marte, viele Versprechen in der Luft
Claudia Sheinbaum, erste Präsidentin Mexikos, nutzte den Internationalen Frauentag, um eine Ansprache an Angehörige der Streitkräfte zu halten. Schauplatz war der Militärsportplatz Marte. Die Botschaft, eine Botschaft der Anerkennung und… zukünftiger Verpflichtungen.
„Wisse, dass die Menschen in Mexiko dich sehen, anerkennen und respektieren. Wisse, dass dein Dienst unser Land stärkt.“
Der Präsident listete eine lange Liste historischer Heldinnen auf, von Leona Vicario bis Hermila Galindo. Das Drehbuch zielte darauf ab, eine direkte Linie zwischen diesen Kämpfern und den heutigen uniformierten Frauen zu ziehen.
Zwischen Dekorationen und offiziellen Figuren
Die Tat bestand nicht nur aus Worten. Sheinbaum zeichnete 60 Frauen aus: 30 von der Armee und Luftwaffe, 10 von der Marine und 20 vom Frauensekretariat. Eine greifbare Geste an einem symbolischen Tag.
General Ricardo Trevilla Trejo, Verteidigungsminister, lieferte die konkreten Daten: Mehr als 42.660 Frauen dienen in diesen Einrichtungen. Von ihnen wurden mehr als 7.000 während dieser Amtszeit integriert. Er kündigte außerdem an, dass dieses Jahr 1.560 Frauen das militärische Bildungssystem abschließen werden, „die größte Zahl in der Geschichte“.
Minister Citlalli Hernández Mora lobte die Vision des Präsidenten. Als Beweis für das Engagement erwähnte er die Gründung des Frauensekretariats und der LIBRE-Zentren.
„Lasst uns weiter ein Mexiko aufbauen, in dem keiner Frau Grenzen gesetzt sind; ein Mexiko, in dem Gleichberechtigung eine alltägliche Realität ist“, forderte Sheinbaum.
Ein Abschluss mit einem Hoch auf Mexiko und seine Frauen. Das Foto ging in die Geschichte ein: ein Präsident ehrt Soldatinnen. Die Frage, die im Mittelpunkt steht, ist, wie viel von diesem Diskurs sich in echten Veränderungen innerhalb traditionell männlicher Institutionen niederschlagen wird. Wie immer wird die Zeit ihr Urteil fällen.




