Sheinbaum verteidigt die Gültigkeit des T-MEC
Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss aus, dass die Spannungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten den Vertrag zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada (T-MEC) gefährden. Er wies darauf hin, dass jede tiefgreifende Änderung die Zustimmung der Kongresse der drei Länder erfordern würde, weshalb er es für unwahrscheinlich hielt, dass eines davon versuchen würde, ein anderes auszuschließen.
„Wir glauben nicht, dass dies weder die Position Kanadas noch die Position der Vereinigten Staaten noch unsere Position ist“, sagte er während seiner Morgenkonferenz.
Sheinbaum kündigte an, dass Anfang Juli eine Mitteilung über die Kontinuität des Vertrags und mögliche Überarbeitungen erwartet werde. Der Kontext ist geprägt von der protektionistischen Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump. Derzeit werden die Verhandlungen getrennt geführt, obwohl Mexiko auf dreiseitigen Dialogen besteht. Er betonte, dass die T-MEC weiterhin ein wichtiges Instrument gegen China sei.
Kanadische Investitionen und Sicherheit
Als Beispiel für die Stärkung der Beziehungen nannte Sheinbaum eine bevorstehende kanadische Investition in den Hafen von Altamira, Tamaulipas, die den maritimen Austausch steigern werde. Zur Sicherheit versicherte er, dass Mexiko Bedingungen für ausländische Investitionen biete und dass gemeldete Fälle behandelt würden. Bezüglich der Anschuldigungen gegen kanadische Bergbauunternehmen wies er darauf hin, dass diese vor den Behörden formalisiert werden müssen und dass das Sicherheitskabinett zwei Fälle untersucht. Er verlangte von diesen Unternehmen die Einhaltung von Umweltstandards.
Der Präsident verteidigte die Fortschritte im Sicherheitsbereich: Vorsätzliche Tötungsdelikte seien in 20 Monaten um 46 % zurückgegangen. Er hob auch das positive Image des Landes während der Fußballweltmeisterschaft hervor und wies darauf hin, dass „Mexiko heute in der Welt wegen der Gastfreundschaft seiner Bevölkerung bekannt ist“.
Bezüglich des Treffens mit den Vereinigten Staaten bezeichnete Sheinbaum die zweite Gesprächsrunde unter der Leitung von Marcelo Ebrard als „sehr gut“. Er berichtete, dass es am 1. Juli ein trilaterales virtuelles Treffen und zwischen dem 15. und 16. Juli ein persönliches Treffen in Mexiko geben werde.




