Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass José Merino, Leiter der Agentur für digitale Transformation und Telekommunikation, am kommenden Donnerstag über den Fortschritt der obligatorischen Registrierung von Telefonanschlüssen berichten wird. Die ursprüngliche Frist lief im Juni ab und laut Sheinbaum sind bereits mehr als die Hälfte der Leitungen registriert.
„Es ist sehr wichtig, dass die Leute das wissen, denn es gibt viele Kampagnen, deren Ziel es ist, Menschen auszuspionieren. Das ist absolut und völlig falsch“, erklärte er im Nationalpalast. „Das Register trägt dazu bei, die Sicherheit zu stärken und Telefonerpressung und andere Straftaten zu bekämpfen.“
Sheinbaum betonte, dass Mexiko eines der wenigen Länder sei, in denen Mobilfunkanschlüsse nicht mit einer Person verknüpft seien. Er bekräftigte, dass es die Telefongesellschaften seien, die die Daten schützten, nicht die Bundesregierung.
Registrierungsdetails
Auf die Frage nach möglichen Absagen oder Verlängerungen antwortete der Präsident: „Wir wollen die Leute nicht beeinträchtigen, aber wir wollen, dass sie sich anmelden. Es ist eine kurze Zeit, es ist schnell erledigt und wir helfen uns gegenseitig.“
Es bleiben jedoch Risiken bestehen. Letzte Woche berichtete EL UNIVERSAL, dass der unregelmäßige Handel mit angeblich bereits registrierten Chips weitergeht. Experten warnten, dass das Register Identitätsdiebstahl begünstigen könnte und forderten eine Verschiebung der Frist.
Am Freitag, dem 5. Juni, meldete die Telecommunications Regulatory Commission (CRT) 56 Millionen 797.000 762 registrierte Anschlüsse. Die Regierung hofft, dass die Ankündigung vom Donnerstag Zweifel ausräumen und den Prozess beschleunigen wird.




