Zweifel an Ken Salazars Version
Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte die Widersprüche des ehemaligen US-Botschafters Ken Salazar in Bezug auf die Überstellung von Ismael „El Mayo“ Zambada auf US-Territorium in Frage. „Man kann nicht das eine und das andere sagen, wenn es um die Einmischung in Mexiko geht; deshalb sagen wir: Wer lügt?“ sagte er.
Sheinbaum erinnerte daran, dass Salazar zunächst erklärt hatte, dass keine US-Behörde an der Operation beteiligt gewesen sei. Kürzlich hat das FBI jedoch eines der beteiligten Kleinflugzeuge zur Schau gestellt und sich die Tat zu eigen gemacht.
Sicherheit in Sinaloa: Ergebnisse ohne Vereinbarungen
Die Präsidentin betonte, dass ihre Regierung nicht mit kriminellen Gruppen verhandele. „Wir schließen niemals Pakte mit Kriminellen. Wir agieren jeden Tag, weder mit organisierten Kriminellen noch mit Wirtschaftskriminellen“, erklärte er.
Als Beispiel erklärte er, dass in Sinaloa 2.540 Menschen wegen schwerer Verbrechen verhaftet wurden und die vorsätzlichen Tötungsdelikte um 44 Prozent zurückgingen.
„Wer stimmt mit Mitgliedern der organisierten Kriminalität überein? Weil wir das nicht tun“, betonte er. Er forderte den Sicherheitsminister auf, die Maßnahmen des Sicherheitskabinetts seit der letzten sechsjährigen Amtszeit und bis heute zu unterstützen.
Der Präsident verknüpfte die Behandlung des Zambada-Falls mit der Notwendigkeit von Klarheit in den bilateralen Beziehungen. „Es ist sehr wichtig, dass man nicht eines Tages das eine und das andere sagen kann, wenn es um die Einmischung in Mexiko geht“, schloss er.




