Ella Laboriel, die mit bürgerlichem Namen Esperanza Laboriel López hieß, starb gestern, Mittwoch, berichtete die National Association of Interpreters (ANDI). Als Mitglied einer der einflussreichsten Familien der mexikanischen Unterhaltungsbranche galt sie als eine der ersten weiblichen Stimmen des Rock’n’Roll im Land und ebnete in den 60er Jahren den Weg für Frauen in diesem Genre.
Pionier und Erbe eines Vermächtnisses
Sie wurde am 28. März 1949 in Mexiko-Stadt als Tochter des Schauspielers und Komponisten Juan José Laboriel und der Schauspielerin Francisca López geboren. Sie war auch die Schwester von Johnny Laboriel, dem legendären Rocksänger, und dem Bassisten Abraham „Abe“ Laboriel, einer internationalen Jazzfigur.
Ihr Künstlername war eine Hommage an Ella Fitzgerald. Schon als Kind zeigte sie Interesse an der Bühne und begann in den 1950er Jahren im Radio in Sendungen wie „El Tío Polito“ und „Los ninos catedráticos“ zu spielen.
In den 60er Jahren schloss sie sich dem Gesangstrio Las Yolis an und etablierte sich als Pionierin des mexikanischen Rocks. Er brillierte auch im Jazz und Blues. Außerhalb der Musik organisierte er die Pressearbeit für das Avándaro Rock and Wheels Festival 1971.
Schauspielkarriere
Als Schauspielerin wirkte sie in dem Film „Blue Demon, Zerstörer der Spione“ (1968) und den Seifenopern „The Strange Return of Diana Salazar“ (1988) und „In Carne Own“ (1990) mit. Sein Abgang hinterlässt eine Lücke in der Geschichte der mexikanischen Unterhaltung.




